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Gerüstet für den Ernstfall

Feuerwehren üben Gerüstet für den Ernstfall

Gut gerüstet für den Ernstfall: Um während eines Einsatzes bestmöglich auf Brand, Verkehrsunfall oder Chemie-Einsatz vorbereitet zu sein, werden die Brandbekämpfer der Schaumburger Feuerwehren regelmäßig getestet. Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote gibt einen Einblick über den Ablauf und die Organisation einer Feuerwehrübung.

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Übungssituationen können variieren.

Quelle: dpa

LANDKREIS. „Dass es sich um eine Übung handelt, sollte keine großen Kreise ziehen – Der Übungseffekt ist am Größten, je weniger davon wissen“, erklärt Grote. Neben den Organisatoren werden die Einsatzleitstelle und die Gemeinde informiert. Sollte die Übung die Rettung von Verletzten und deren Behandlung beinhalten, so sind auch die Rettungskräfte eingeweiht. „Bei Übungen mit Rettungskräften wird auf die DRK Ortsverbände im Umfeld zurückgegriffen, damit die Einsatzbereitschaft nicht gefährdet wird.“

Das Szenario bereiten zwei bis drei Feuerwehrkräfte vor. Die Organisatoren füllen einen Vordruck aus, auf dem sie genau angeben, welche Ortswehren und Fahrzeuge mit welcher Situation geprüft werden sollen. Auch die Ausrückzeiten werden genau angegeben. Der jeweilige Einsatzleiter sollte nicht eingeweiht sein, betont der Kreisbrandmeister. Schließlich soll auch dessen Vorgehen geprüft werden.

Übungsabbruch bei Echteinsatz

Die Alarmierung erfolgt wie bei einem echten Einsatz durch die Leitstelle. Sollte während einer Übung eine echte Notsituation entstehen, wird die Übung abgebrochen und die Einsatzkräfte fahren zum Ernstfall. „Über Funk bekommen die Feuerwehren dann den Hinweis über den Echteinsatz und rücken vom Übungsort ab“, erklärt der Kreisbrandmeister.

Genaue Vorgaben für das Manöver gibt es nicht. „Die Organisatoren haben freien Gestaltungsraum was Ort, Einsatz und Zeit betrifft.“ Lediglich Übungen mitten in der Nacht sollten für die Ehrenamtlichen besser vermieden werden. Das Brandschutzgesetz gibt vor, dass die Feuerwehren regelmäßig überprüft werden sollen. „Genauer ist dies nicht definiert, es liegt also an den einzelnen Gemeinden, wie häufig eine Übung gemacht wird“, erklärt Grote. In Schaumburg sei ein Manöver pro Jahr Standard. vr

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