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Aus dem Landkreis Gewerkschaft warnt vor Altersarmut
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Gewerkschaft warnt vor Altersarmut
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00:22 06.12.2015
Quelle: Symbolfoto
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Landkreis

Vor diesem Hintergrund sieht die Arbeitnehmervertretung die Gefahr, dass die Altersarmut zugenommen hat und auch weiter steigen wird.

„Ein Minijob ist für viele ältere Menschen im Kreis Schaumburg die einzige Möglichkeit, um am Monatsende über die Runden zu kommen. Das darf aber nicht zum Normalfall werden“, sagt Hinrich Witte von der IG BAU Niedersachsen-Mitte. Witte fordert daher die Politiker auf, für eine Rente, die zum Leben reicht, zu sorgen.

Eine Möglichkeit, sich für das Alter abzusichern, sind nach Einschätzung des Gewerkschafters betriebliche Zusatzrenten. „Auch wer durch Krankheit früher mit dem Beruf aufhören muss, ist dadurch abgesichert“, erklärt der IG-Bau-Sprecher. Ein Vorteil sei, dass sowohl Großunternehmen als auch kleine Betriebe eine solche Form der Altersvorsorge aufbauen können.

„Damit die Arbeitsplätze im Kreis Schaumburg wirklich demografiesicher werden, brauchen wir mehr Bezahlung nach Tarif“, ist Witte überzeugt. Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde reiche für eine spätere Rente, von der man leben könne, nicht aus. Daher seien Tariflöhne zwingend notwendig. r

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