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Grant Hendrik Tonne wird Kultusminister

Politische Karriere trotz Niederlage Grant Hendrik Tonne wird Kultusminister

Am Mittwoch habe das Telefon geklingelt und da sei ihm mitgeteilt worden, dass er niedersächsischer Kultusminister werden und damit die Nachfolge von Frauke Heiligenstadt übernehmen soll, sagt der frühere SPD-Landtagsabgeordnete Grant Hendrik Tonne. Dass sei ein echter Vertrauensbeweis der Regierung.

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Grant Hendrik Tonne rückt jetzt als neuer Kultusminister ins Rampenlicht.

Quelle: dpa

Landkreis. „Im Moment spüre ich einfach nur Freude, sehr große Freude. Ich bin froh, in der aktuellen Regierung mitwirken zu können“, verrät Grant Hendrik Tonne. Der SPD-Politiker, der bei der Wahl im Oktober für den Landkreis Schaumburg/Nienburg kandidierte und den Einzug in den Landtag verpasste, habe großen Respekt vor der Aufgabe, denn natürlich gebe es beim Thema Bildung immer kontroverse Ansichten. Doch Tonne geht zum jetzigen Zeitpunkt mit Blick auf die Große Koalition davon aus, dass gute Chancen bestehen, zu pragmatischen Lösungen zu gelangen. Schließlich sei ein Koalitionsvertrag abgeschlossen worden und damit ein Rahmen für seine Arbeit gegeben. Tonne weiß aber, dass sein künftiges Amt Konfliktpotenzial birgt. Seine politische Erfahrung der vergangenen Jahre werde ihm in solchen Phasen aber helfen, ist er überzeugt.

Wenig Erfahrung im Bereich Bildung

Im Bereich Bildung hat der ehemalige Parlamentarische Geschäftsführer in seiner politischen Laufbahn noch wenig Erfahrung vorzuweisen. Doch das bereite ihm keine Kopfschmerzen, sagt er. Eine fehlende Qualifikation könne er nicht feststellen, auch wenn er sagt: „Ich würde nie behaupten, dass ich alles weiß, und mit Sicherheit werde ich in der nächsten Zeit noch sehr viel lernen.“ Das sieht Tonne aber nicht als Nachteil. „Ich traue mir dieses Amt zu hundert Prozent zu.“ Zu den ersten Aufgaben nach seiner Vereidigung, die für Mittwoch geplant ist, gehöre es, ein gut funktionierendes Team zusammenzustellen. Da werde er auf viele kluge Köpfe stoßen, mit denen er an den Gesetzesentwürfen arbeiten werde.

Auch persönlich berühre ihn das Thema Bildung. Schließlich habe er vier Kinder, die in Kindergärten gehen beziehungsweise Schulen besuchen. Er wisse, wo der Schuh drückt.
Auch Schaumburgs SPD-Chef Karsten Becker freut sich, dass mit Tonne ein Politiker Kultusminister werde, der Schaumburg und dessen Schullandschaft kenne. „Es ist eine gute Entscheidung, ihn für das Amt zu benennen“, ist Becker überzeugt. Als langjähriger Parla jmentarischer Geschäftsführer sei Tonne politisch erfahren, außerdem sehr zuverlässig. Zudem gehe er als gelernter Jurist strukturiert vor, was bei der Einarbeitungszeit helfen werde. jemi

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