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Aus dem Landkreis Große Alarmübung an der Luhdener Klippe
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Große Alarmübung an der Luhdener Klippe
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00:16 07.09.2016
Die „schwer verletzte“ Frau wird von den Rettern mit einer Seilbahn zu Boden gelassen. Quelle: Titze
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Landkreis

Ein Mountainbiker sieht das Geschehen und setzt einen Notruf ab. Die Leitstelle in Stadthagen alarmiert daraufhin die Rintelner Feuerwehr. Als Ortsbrandmeister Thomas Blaue auf der Anfahrt die Lage von der Leitstelle geschildert bekommt, reagiert er sofort und gibt die Rückmeldung: „Wir brauchen die Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land sowie die Absturzsicherungsgruppen Bückeburg und Rinteln“. Wenige Sekunden später schrillen bei den Spezialisten für Höhen- und Tiefenrettung in Bergdorf, Bückeburg, Cammer, Möllenbeck, Rinteln, Rodenberg, Scheie und Todenmann sowie beim THW Rinteln die Alarmempfänger.
Was zu diesem Zeitpunkt nur wenige wissen: Es handelt sich bei der Menschenrettung um eine Alarmübung, in der die Zusammenarbeit zwischen den Absturzsicherungsgruppen sowie der Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land geprobt werden soll.
Die Einsatzkräfte müssen zunächst den Weg in den Wald finden. Von Rintelner Seite können sie über Waldwege bis fast an die Einsatzstelle fahren. Anders hingegen für die Einsatzkräfte aus Bückeburg und Rodenberg. Ab der Autobahnbrücke geht es für sie zu Fuß den Berg hinauf. Die Einsatzleitung der Feuerwehr Rinteln teilt die nach und nach eintreffenden Rettungskräfte in drei Teams auf. Die erste Gruppe kümmert sich um den verletzten Kletterer Hugo. Unterdessen haben die Kräfte der Feuerwehr Todenmann eine Sicherung aufgebaut. Hier können die Kräfte des Rettungsdienstes, samt medizinischer Ausrüstung, den Hang absteigen.
Nun muss die lebensgefährlich verletzte Frau gerettet werden. Hierzu bauen die Einsatzkräfte eine Seilbahn entlang des Hangs mit zwei Seilen auf. Anschließend lässt sich Höhenretter Christian Rust mit einer Krankentrage zum Unfallort ab. Der schwerste Part der Rettung steht bevor, die schwer verletzte Kletterin muss bewegungsfrei umgelagert werden. Danach gleiten die zwei an der Seilbahn zu Boden. Am Boden wird die Patientin von einer Rettungswagenbesatzung übernommen und in die Klinik gebracht. Zeitgleich wird an der Rettung Hugos gearbeitet. Während der Rettungsdienst ihn weiter versorgt, bauen oberhalb der Klippen die Einsatzkräfte ein großes Dreibein auf. Hierüber soll die weitere Rettung absolviert werden.
Bei der Auswertung sind die Verantwortlichen zufrieden: „Wir haben einige Fehler und Schwachpunkte aufgedeckt, die wir nun bearbeiten“ berichten Thiele und Schubert.

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