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Grüne kandidiert ohne Listenplatz

„Alles andere als frustriert“ Grüne kandidiert ohne Listenplatz

Ohne einen Platz auf der Landesliste erreicht zu haben, zieht die Direktkandidatin der Grünen für die Landtagswahl im Wahlkreis Schaumburg, Imke Hennemann-Kreikenbohm, in den Wahlkampf. Ihre Versuche, beim jüngsten Landesparteitag der Grünen, einen möglichst aussichtsreichen Platz auf der Landesliste zu erringen, schlugen fehl.

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Quelle: PR

LANDKREIS. „Ich bin darüber aber alles andere als frustriert“, versichert die Bad Nenndorferin auf Anfrage: „Ich war auch überhaupt nicht überrascht.“ Schließlich sei sie zwar schon länger Mitglied bei den Grünen, verfüge aber erst seit einem Jahr über kommunalpolitische Mandate im Nenndorfer Rat und Samtgemeinderat. „Ich habe also noch keinen großen Bekanntheitsgrad“, räumt die promovierte Ingenieurin ein.

Auf weitere Bemühungen verzichtet

Sie habe zunächst für den dritten Listenplatz kandidiert – wohl wissend, dass dieser eher an ein Mitglied der landespolsitischen Prominenz der Grünen geht. Auch eine weitere Kandidatur, und zwar für Listenplatz 21, sei fehlgeschlagen. Danach habe sie auf weitere Bemühungen verzichtet, weil auf den Plätzen weiter unten ohnehin keine Chance auf den Einzug in den Landtag über die Landesliste bestehe.

Das Bewusstsein, auch auf dem Weg über die Direktkandidatur aller Voraussicht nach keine Chance auf einen Einzug ins Landesparlament zu haben, „nimmt mir nichts an Motivation für den Wahlkampf“, versichert Hennemann-Kreikenbohm. Nach dem Landesparteitag gehe sie nach dem Motto vor: „Jetzt erst recht!“

„Voll im Wahlkampf-Modus“

Sie sei „voll im Wahlkampf-Modus“, betont die Politikerin. Sie werde mit aller Kraft „grüne Inhalte und Ziele zu den Menschen bringen und versuchen, diese dafür zu begeistern“. Zudem wolle sie durch ihren Wahlkampf dazu beitragen, „dass möglichst viele Bürger an der Wahl teilnehmen“.

Zudem sehe sie über ihre vor einem Jahr errungenen kommunalpolitischen Mandate hinaus die jetzige Direktkandidatur für die Landtagswahl als „Beginn einer politischen Karriere“ an, ergänzt Hennemann-Kreikenbohm. ssr

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