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Grüne: mit dem Thema Energie punkten

Südlink:Kreisverband spricht sich für Erdkabel aus Grüne: mit dem Thema Energie punkten

 Der Schaumburger Kreisverband der Grünen hat sich dafür ausgesprochen, die Südlink-Stromtrasse so weit wie möglich mit Erdkabel zu realisieren. Die Mitgliederversammlung verabschiedete eine entsprechende Erklärung an die Landesdelegiertenkonferenz.

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Landkreis (gus). Die bundespolitische Entwicklung hatte den Tagesordnungspunkt zu dem Thema bei der Grünen-Versammlung im Rodenberger Ratskeller am Dienstag eigentlich „überholt“, wie Kreisvorsitzende Bela Lange einräumte. Denn mittlerweile ist im Grundsatz ohnehin eine mehrheitliche Erdverkabelung vorgesehen. Trotzdem hielten es die Schaumburger Grünen für sinnvoll, eine eigene Erklärung zu verabschieden.
Unabhängig davon wurde aber auch gesagt, dass der Südlink gar nicht ausreicht, um den Süden der Republik komplett mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen. Um dieses Ziel zu erreichen, sei ein Ausbau von Speicherkapazitäten nötig, denn es gelte, Zeiten zu überbrücken, in denen kaum Strom aus den Quellen wie Wind und Sonne zu gewinnen ist. Am grundsätzlichen Nutzen der Südlink-Trasse ließen die Grünen keinen Zweifel.
Thomas Künzel vermutete hinter dem aus seiner Sicht wenig zielgerichteten Vorgehen des Trassenplaners Tennet eine gezielte Taktik: Es sollte so weit kommen, dass die Energiewende infrage gestellt und der Fortbestand der Atomkraftwerke beschlossen wird. Tennet musste sich während der Südlink-Diskussionen landauf, landab Vorwürfe von Verzögerung bis Inkompetenz anhören.
Bei der Kommunalwahl sollen die Grünen nach dem Dafürhalten Karsten Dohmeyers mit dem Thema Energie punkten. Beispielsweise könnten öffentliche Gebäude auf Initiative der Grünen verstärkt mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet werden, um „sauberen“ Strom zu gewinnen. Auch das flächendeckende Umrüsten von Straßenlaternen auf LED-Technik sei ein Ziel, das die Grünen vertreten sollten.
Mehr Frauen und junge Mitglieder möchte der Kreisverband für seine Politik begeistern. „Bitte sprecht verstärkt jüngere Menschen an“, bat Kreischefin Lange ihre Mitstreiter.

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