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Grüne wollen Gegengewicht zu Rechts sein

Wahlkampfeinstimmung bei Frühjahrsempfang Grüne wollen Gegengewicht zu Rechts sein

Klaus Urban bastelt gern Anagramme. Was zum Beispiel in den Worten „Bündnis Die Grünen“ alles drin steckt, ist verblüffend, sagte Urban beim Frühjahrsempfang der Schaumburger Grünen:

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Die Kreisvorsitzenden Wilhelm Klusmeier und Bela Lange begrüßen die Grünen zum Frühjahrsempfang.

Quelle: göt

LANDKREIS. . Uneinigen Sünder DB. Genius Ruin beendend. Ungesunden Ideenbrei. Ungesunden Bier Neid. „Ich kann nichts dafür, das sind Ihre Buchstaben“, sagte der Wortakrobat.
Mit viel Humor, aber auch mit ernsten Reden stimmte sich das Bündnis 90/Die Grünen Schaumburg gestern auf den Wahlkampf ein. „Im Moment kann man ja glauben, unsere Welt ist verrückt geworden“, eröffnete die Vorsitzende Bela Lange ihre Ansprache. Immer mehr werde den Rechten zugejubelt. Auch die Flüchtlingskrise sei alles andere als gelöst. Man wolle ein grünes Gegengewicht zu den konservativen und zu den rechtspopulistischen Parteien stellen.
Das grüne Gegengewicht wollen auch Katja Keul, Bundestagsabgeordnete der Grünen, und Anja Piel, Landtagsabgeordnete sein. Der sozialdemokratische Aufschwung bringe eine Bewegung, die dem Land guttut, sagte Keul. Trotzdem seien die Grünen unverzichtbar. Frieden und Abrüstung treibe die Menschen um, so die Bundestagsabgeordnete, „und wir geben Antworten auf diese Themen“.
Auch beim Klimaschutz käme der sanfte Fahrplan der großen Koalition nicht ans Ziel. Es brauche Mut, um für etwas einzustehen, so Piel. Die Grünen seien pro Freiheit, pro Europa, pro soziale Gerechtigkeit, erklärte die Politikerin. Man solle nicht immer nur gegen etwas sein, sondern sich für etwas einsetzen. In Niedersachsen seien dies zum Beispiel Veränderungen in der Landwirtschaft, für sauberes Wasser, saubere Luft und saubere Böden.
Den Schaumburger Grünen attestierte Helma Hartmann-Grolm, stellvertretende Landrätin, „immer mal wieder den Finger in die Wunde gelegt zu haben“. Insbesondere die Frage, was wir den nachwachsenden Generationen bieten können, treibe sie um. „Hier müssen wir gemeinsam Veränderungen herbeiführen“, sagte Hartmann-Grolm.  göt

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