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Günstiger und flexibler mit der Bahn nach Hannover

Landkreis / SPD Günstiger und flexibler mit der Bahn nach Hannover

„Die Bahnverbindung zwischen Schaumburg und Hannover muss verbessert werden.“ Diese Kernforderung der Schaumburger SPD zum Themenbereich ÖPNV hat deren Vorsitzender Karsten Becker jüngst öffentlich dargelegt.

Landkreis (ssr). Das könne funktionieren durch eine Ausweitung des Regionaltarifs des Großraumverkehrs Hannover (GVH) für alle Schaumburger Bahnhöfe auf der S-Bahn-Strecke Minden-Hannover. Während Tagestickets im GVH-Tarif für 6,80 Euro erhältlich sind, kosten Hin- und Rückfahrt nach Hannover von den Schaumburger Bahnhöfen Lindhorst, Stadthagen und Bückeburg zwischen 16 und 21 Euro.

„Um diesen teuren Tarifbruch zu vermeiden, muss der GVH-Tarif ausgeweitet werden, und zwar für Tagestickets und Monatskarten und Abos“, führte Becker dazu aus.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen laut Becker, dass sich die Mehrkosten erst nach rund drei Jahren durch die erzielten Fahrgaststeigerungen amortisieren. „Wir erwarten von der Landesnahverkehrsgesellschaft, dass sie – wie in anderen Fällen auch – den Defizitausgleich als Anschubfinanzierung über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren übernimmt.“ Damit könne die Angebotsverbesserung solide finanziert werden.

Die Anruf-Bussysteme in Bad Nenndorf und Niedernwöhren oder die Anruf-Taxis in Rodenberg und Stadthagen sind nach den Worten des SPD-Chefs Beispiele für flexible ÖPNV-Konzepte, die die Fahrgäste nicht an feste Fahrpläne und Haltestellen fesseln, sondern flexibel und bedarfsorientiert fahren, wenn sie gebraucht werden. „Mit dem Ausbau dieser Systeme wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Menschen auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung leben, und trotzdem zum Einkaufen, zum Arztbesuch, oder auch um einen Kaffee zu trinken, in die Städte fahren können.“

Für den Busverkehr will die SPD eine einheitliche Tarifstruktur mit linienübergreifend gültigen Fahrkarten im gesamten Landkreis aufbauen. Wenn auf einer Fahrt die Linien mehrerer Busunternehmen genutzt werden müssten, genüge dennoch ein Fahrschein bis zum Ziel. Die Abrechnung zwischen den Unternehmen müsse hinter den Kulissen erfolgen.

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