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Hält neuer Träger an Hospiz-Plänen fest?

Bückeburg Hält neuer Träger an Hospiz-Plänen fest?

„Wir haben weiterhin die feste Absicht, in Bückeburg ein Hospiz einzurichten.“ Das bestätigte Andreas Przykopanski, Geschäftsführer der Betreuungs-GmbH der Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste (Awo-GSD).

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Landkreis. Diese wollen das künftige Hospiz im „Haus Reiche“, einem Gebäude des Krankenhauses Bethel, zusammen mit der Stiftung Krankenhaus Bethel zu Bückeburg betreiben. Deren Sprecher Günter Hagenhoff teilte auf Anfrage mit, dass auch die Stiftung an den Plänen für das Hospiz festhalte.

Przykopanski musste seitens der Awo-GSD Betreuung GmbH allerdings eine Einschränkung machen. Einige Gesellschaften der Awo-GSD befinden sich, wie berichtet, in der Insolvenz. Dazu zählt die Awo-GSD-Tochter Betreuungs-GmbH zwar nicht. Gleichwohl soll diese nach Auskunft von Przykopanski auch veräußert werden: „Das Transaktionsverfahren läuft derzeit.“ Wie sich ein neuer Träger zu den Plänen für ein Hospiz stellen werde, das sei freilich noch offen: „Das das so ist, liegt in der Natur der Dinge“, sagte der Geschäftsführer.

Gleichwohl verfolge die Betreuungs-GmbH die seit längerer Zeit bestehenden Pläne für ein Hospiz in Bückeburg weiterhin. „Wir befinden uns darüber in Abstimmungsgesprächen mit der Stiftung Bethel“, fügte Przykopanski hinzu. Hagenhoff betonte namens der Stiftung, die Pläne könnten erst im Jahr 2017 in Angriff genommen werden, wenn das Krankenhaus Bethel ans Gesamtklinikum nach Vehlen umgezogen ist: „Wir müssen abwarten, bis das Haus Reiche vollständig geräumt ist.“

Der Standort im „Haus Reiche“ sei für ein Hospiz ideal, unterstrich Przykopanski, das Gebäude vom Zuschnitt her gut geeignet. Das Hospiz soll demnach für zehn Plätze ausgelegt sein, und etwa 20 Pflegefachkräften auf zwölf Vollzeitstellen Arbeit bieten. ssr

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