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Haltestellen ändern sich

Schülerbeförderung im ÖPNV Haltestellen ändern sich

Fahrschüler müssen sich mit Beginn des Schuljahres umorientieren: Die gesamte Schülerbeförderung im Landkreis ist in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) überführt.

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Die Zeiten der ausschießlichen Schülerbeförderung sind vorbei. Schulkinder fahren jetzt im öffentlichen Personennahverkehr mit.

Quelle: rg

Landkreis. „Für Schüler, die es bisher gewohnt waren, im freigestellten Schülerverkehr mit ihrem ,Schulbus‘ zu fahren, bedeutet dies, dass sie zukünftig die öffentlichen Fahrpläne berücksichtigen und sich an diese Zeiten halten müssen“, teilt der Pressesprecher des Landkreises Klaus Heimann mit.

Zwar fahren die Busse an allen Schulen zu nahezu unveränderten Zeiten, jedoch haben sich einige Haltestellen geändert. Nähere Informationen liegen allen Schulen vor, aber auch die zuständigen Busunternehmen informieren gerne über die neuen Fahrpläne. Die neu gestalteten Fahrkarten werden, wie gewohnt, über die Schulsekretariate angefordert und ausgegeben.

Daneben gibt es auch Verbesserungen für die Schüler: Alle Schüler, die im Besitz einer Schülerjahreskarte sind, haben die Möglichkeit, mit dieser Karte auch am Nachmittag oder am Wochenende sowie in den Ferien, mit Ausnahme der großen Ferien, alle Busse im Landkreis ohne zusätzliche Kosten zu nutzen. Hierdurch werde es zukünftig viel leichter, Mitschüler am Nachmittag zu besuchen und zum Beispiel gemeinsam zu lernen oder Hausaufgaben zu machen, zeigt Heimann auf.

Weiterhin: Schüler, die auf dem Schulweg umsteigen müssen, erhalten eine einzige Fahrkarte für die gesamte Strecke anstelle der zwei Karten für die Teilstrecken.

Schüler des Sekundarbereiches II haben zwar nach wie vor keinen Anspruch auf kostenlose Schülerbeförderung, können aber Kosten, die über 80 Euro monatlich hinausgehen, gegen Vorlage der Fahrkarte beim Landkreis erstattet bekommen.

Für Auskünfte zu den Neuerungen steht außer den zuständigen Verkehrsunternehmen (Schaumburger Verkehrsgesellschaft, Rottmann-Spannuth Omnibusverkehre, Ruhe-Reisen und den Verkehrsbetrieben Extertal) der Sachbereich für die Schülerbeförderung beim Landkreis Schaumburg unter der Telefonnummer (0 57 21) 70 33 16 zur Verfügung.

Busfahrer, die bislang im sogenannten freigestellten Schulbusverkehr unterwegs waren, der nun wegfällt, werden nicht etwa arbeitslos, sondern sind künftig „auf Linie unterwegs“, erläuterte der Betriebsleiter der Schaumburger Verkehrsgesellschaft, Dirk Nolte. Dadurch, dass nun alle Fahrschüler im Landkreis den ÖPNV nutzen – bislang waren es 60 Prozent –, wurde das Fahrzeitenangebot von den vier an der Schülerbeförderung beteiligten Verkehrsunternehmen um insgesamt 100 Fahrten täglich ausgeweitet. Die Angebotssteigerung komme allen Fahrgästen zugute und steigere die Attraktivität des ÖPNV. Dies sei durchaus ein weiterer positiver Effekt der Umstrukturierung, so Heimann.

Für den Landkreis soll sich das neue System zudem finanziell positiv auswirken. 260.000 Euro können nun jährlich im Bereich Schülerförderung gespart werden. Bislang beliefen sich die Kosten laut Heimann auf jährlich 1,5 Millionen Euro. sk

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