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Herbstaufschwung fällt schwach aus

Arbeitsmarkt: Mehr offene Stellen Herbstaufschwung fällt schwach aus

Die Arbeitslosenquote im September hat sich in Schaumburg nur leicht verändert. Daran konnte auch der übliche Herbstaufschwung nichts ändern. Die Quote lag genau wie im Vorjahresmonat bei 6 Prozent und 0,1 Prozent besser als im August. Damit liegt Schaumburg über der bundesweiten Quote von 5,5 Prozent.

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Quelle: dpa

LANDKREIS. Im September waren in Schaumburg insgesamt 4795 Menschen ohne Beschäftigung, das sind 120 weniger als im August und 41 weniger als im Vorjahresmonat. Am höchsten ist die Quote bei den 15 bis unter 25-Jährigen mit 9,1 Prozent. Von den Menschen ohne Beschäftigung sind 33,5 Prozent Langzeitarbeitslose und rund 30 Prozent über 50 Jahre alt. Der Anteil der ausländischen Arbeitslosen beträgt fast 27 Prozent.

 Der Geschäftsbereich Stadthagen liegt mit 5,9 Prozent leicht unter dem kreisweiten Schnitt, Rinteln mit 6,3 Prozent leicht darüber.

Mehr offene Stellen

 Die Zahl der offenen Stellen steigt indessen dem Bundestrend entsprechend weiter an. 382 mehr Stellen als im Vorjahresmonat waren im September zu besetzen und 43 mehr als im August 2017. Das macht insgesamt 1546 offene Stellen. Für zahlreiche dieser Stellen werden noch Fachkräfte gesucht. Besonders betroffen ist nach Angaben der Arbeitsagentur der Bereich Maschinenbau. Auch in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen suchen die Betriebe im Weserbergland mehr Personal als 2016. Die Chancen für Arbeitssuchende ohne Berufsausbildung (2531 in Schaumburg) auf einen festen Job seien damit geringer. Ein Großteil der Ungelernten ist nach Angaben der Arbeitsagentur zwischen 25 und 45 Jahren.

 Die Zahl der ausländischen Arbeitslosen in Schaumburg betrug im September 1288. Das sind zwar 20 weniger als im August 2017, aber 240 mehr als im Vorjahresmonat. In Stadthagen ist der Anteil mit 33,6 Prozent in diesem Bereich am höchsten. Zu dieser Gruppe zählen Menschen, die aus ihrem Heimatland geflohen sind sowie Menschen, die schon länger hier leben, so die Arbeitsagentur. kil

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