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Aus dem Landkreis Hier geht’s um die Zukunft
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Hier geht’s um die Zukunft
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22:09 05.09.2017
60 Aussteller stellen sich in der Festhalle den Fragen der jungen Schaumburger. Quelle: RG
LANDKREIS

„Wären noch mehr Betriebe vertreten, hätten wir anfangen müssen zu schieben“, freut sich Michaela Neumann vom Bildungsbüro Schaumburg über den Zuspruch bei der Premiere. Sie ist die Organisatorin der Veranstaltung, die durch eine Kooperation des Bildungsbüros des Landkreises mit dem Jobcenter Schaumburg, der Agentur für Arbeit, der VHS Schaumburg, der Kreishandwerkerschaft Schaumburg, der Handwerkskammer Hannover, der Industrie- und Handelskammer Hannover und der Stadt Stadthagen auf die Beine gestellt wurde.

Stellenwert der Aufklärung

In der Festhalle erhielten Schüler unterschiedlicher Lehranstalten bei Vertretern verschiedener Berufsgruppen, Institutionen und weiterführender Schulen Informationen über ihre Tätigkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten. Landrat Jörg Farr, der den Informationstag eröffnete, blickte zuversichtlich auf die Veranstaltung. Auch Martin Wrede, Leiter der Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK), zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Andrang. „Ich will nicht aus Verlegenheit studieren, weil mir nichts anderes einfällt“, betonte er zudem den Stellenwert der Aufklärung über die verschiedenen Ausbildungsangebote abseits des Studiums.

Dieter Ahrens, Chef der Kreishandwerkerschaft schloss sich an: „Wenn du Dachdecker bist, kannst du auch 20 Jahre später noch an einem Haus vorbeifahren und sagen: Das Dach habe ich gedeckt.“ Auch unter den Besuchern stieß die Veranstaltung auf positive Reaktionen. Die zwischen 14 und 19 Jahre alten Schüler strömten zur Halle, um entweder Anregungen für zukünftige Jobs zu bekommen oder Details über ihren Wunschberuf zu erfahren.

Überrascht vom Interesse der jungen Besucher

Die meisten Vertreter an den Ständen waren positiv überrascht von der Menge und dem Interesse der jungen Besucher sowie der guten Vorbereitung der Schüler auf die Phase der Orientierung in Sachen Berufswahl. Dies dürfte vor allem an der Zusammenarbeit der Veranstalter mit den regionalen Schulen liegen. Besonderen Wert legten die befragten Lehrkräfte laut eigener Aussage auf Bewerbungsmappen, die sie mit den Schülern gemeinsam erarbeiteten. Dadurch konnten diese bereits ihre ersten Gedanken zu möglichen Berufen weiterentwickeln und auftretende Fragen formulieren. cs