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Hoffrichter ist neuer Kreis-Jugendfeuerwehrwart

Landkreis Hoffrichter ist neuer Kreis-Jugendfeuerwehrwart

Ralf Hoffrichter ist der neue Schaumburger Kreis-Jugendfeuerwehrwart. Der Lauenhäger ist während des Jugendfeuerwehrtages zum Nachfolger von Frank Lohmann gewählt worden, der im vergangenen Jahr im Alter von 47 Jahren gestorben war.

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Der neue geschäftsführende Vorstand der Kreis-Jugendfeuerwehr: Silke Weibels (von links), Jan Heinemann, Ralf Hoffrichter, Frank Pietzel und Fabian Deus.

Quelle: rg

Landkreis (ssr). In einer sehr bewegenden Zeremonie gedachten die Delegierten des langjährigen Vorsitzenden. Der gebürtige Hülseder Lohmann hatte die Kreisjugendfeuerwehr 20 Jahre lang geführt und die Jugendarbeit in den Schaumburger Feuerwehren wie kein anderer durch seinen herausragenden Einsatz geprägt. Hoffrichter würdigte die Verdienste Lohmanns in einer Ansprache. Sodann gab es eine Schweigeminute.

Die Delegierten wählten vier Stellvertreter. Neu in den Kreisvorstand eingerückt sind Silke Weibels (Lauenau), Fabian Deus (Stadthagen) sowie Frank Pietzel (Haste). Im Amt bestätigt wurde Jan Heinemann (Stadthagen).

Hoffrichter belegte in seinem Rechenschaftsbericht für das Jahr 2011 mit Zahlen eindrücklich, wie breit die Jugendfeuerwehr in Schaumburg aufgestellt ist. Kreisweit seien demnach 1415 Jugendlich in 91 örtlichen Jugendfeuerwehren organisiert.

Deren Alterstruktur sei sehr positiv: 70 Prozent aller jugendlichen Mitglieder seien zwischen zehn und 14 Jahren alt. 36 Prozent aller Mitglieder seien Mädchen. 7700 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 10300 Stunden allgemeine Jugendarbeit seien von Jugendlichen geleistet worden.

Insgesamt seien in allen hiesigen Orts-Jugendfeuerwehren 42000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet worden. Unterstützt wurden die örtlichen Jugendfeuerwehrwarte durch insgesamt rund 400 zusätzliche ehrenamtliche Helfer. Hoffrichter bilanzierte: „Dasalles stellt eine solide Basis für den Erhalt der Freiwilligen Feuerwehren im Schaumburger Land dar.“

So seien allein im vergangenen Jahr kreisweit insgesamt hundert junge Feuerwehrleute in die Freiwilligen Feuerwehren übernommen worden. „Das ist eine überdurchschnittlich hohe Übernahmequote“, betonte der neue Vorsitzende.

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