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IGS-Anmeldungen: „Keiner muss Angst haben“

Landkreis IGS-Anmeldungen: „Keiner muss Angst haben“

Anders als bisher dürfen die Integrierten Gesamtschulen (IGS) Anmeldungen für den kommenden fünften Jahrgang nicht mehr schon im Februar entgegen nehmen. Das sorgt derzeit für erhebliche Verunsicherung unter Eltern von Viertklässlern. Doch diese ist nach Auskunft des Schulamtes der Kreisverwaltung unnötig.

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Wer sein Kind auf einer IGS anmelden will, muss sich laut Schulamt wegen der Veränderung von Anmeldefristen keine Sorgen machen.

Quelle: rg

Landkreis (ssr). Auslöser der Irritationen ist eine Verordnung der Landesregierung. Demnach dürfen künftig die Anmeldeverfahren von Viertklässlern an weiterführenden Schulen zeitgleich frühestens fünf Wochen vor Beginn der Sommerferien beginnen. Die Grundschulen sind verpflichtet, bis dahin die Zeugnisse mit der so genannten „Schullaufbahn-Empfehlung“ auszustellen. Das ist in diesem Schuljahr der 15. Juni.

Wie Kreisschuldezernentin Katharina Augath während der jüngsten Sitzung des Schulausschusses des Kreistags berichtete, hegen viele Eltern, die für ihr Kind einen IGS-Platz wünschen, folgende Sorge: Wegen des Ansturms auf die IGS muss dort teilweise das Los über die Aufnahme entscheiden. Nun befürchten Eltern, dass ihr Kind, sollte es dabei Pech haben, hinterher entweder gar nicht mehr oder nur mit Nachteilen verbunden an einem Gymnasium, einer Real-, Haupt- oder Oberschule ankommen kann.

„Dem ist aber nicht so, niemand muss Angst haben!“ So lautet die klare Botschaft von Augath. Denn: Wer mit dem Grundschulzeugnis und einer Ablehnungs-Bestätigung der IGS in der Hand an einer anderen weiterführenden Schule anklopft, „der muss dort aufgenommen werden“, so Augath, „das ist rechtlich abgesichert“. Unbenommen davon ist freilich der pädagogische Aspekt: Wer mit lauter „Vieren“ und „Fünfen“ im Zeugnis seines Kindes auf dessen Aufnahme im Gymnasium besteht, wird dort beraten werden – besteht er aber auf der Aufnahme, muss diese ermöglicht werden.

Die IGS sind aufgefordert, die Losverfahren bis zum 29. Juni abzuschließen und eventuelle Ablehnungsbescheinigungen auszustellen. Demnach werden Eltern nach Auskunft des Schulträgers bis zum Beginn der Sommerferien am 20. Juli ausreichend Zeit haben, zu reagieren.

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