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IGS-Anmeldungen: „Keiner muss Angst haben“ „Das war nicht der letzte Streik“

Landkreis „Das war nicht der letzte Streik“

Rund 220 Schaumburger Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst haben am Donnerstag auf dem Marktplatz der Kreisstadt im Zuge des aktuellen Tarifkonflikts gestreikt. Organisiert wurde der Warnstreik von der Dienstleistungsgesellschaft ver.di. Viele Akteure waren sich einige: „Das war nicht der letzte Streik“.

Landkreis (kil). Unter dem Motto „Wir sind es wert“ machten die Streikenden mit Trillerpfeifen, Fahnen und Flyern auf ihre Forderungen aufmerksam. „Wir wollen, dass man uns ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegt“, sagte ver.di-Sekretärin Aysun Tutkunkardes mit Nachdruck. Einige Forderungen: höhere Löhne, die unbefristete Übernahme für alle Auszubildenden und eine gerechte Steuer- und Finanzpolitik.

Am Streik beteiligt waren Beschäftigte des Klinikums in Stadthagen und Rinteln, der Straßenmeisterei Rinteln und Stadthagen, einiger Kitas, der Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg und der Stadtverwaltungen Stadthagen, Rinteln, Bückeburg, Sachsenhagen und Obernkirchen. Damit alle streikwilligen Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses teilnehmen konnten, legten die Streikenden vor Ort einen Stopp ein. „Da die Personaldecke im Klinikum so ausgedünnt ist“, so Tutkunkardes, konnten nämlich nicht alle mitstreiken. Ein Notdienst sowie ein Not-OP mussten besetzt werden. Auch einige Schüler der Krankenhauspflegeschule streikten. „Wir wollen für unsere Arbeit respektiert werden. Schließlich sind wir die Zukunft“, forderte ein Azubi auf dem Marktplatz.

Dies soll nicht der letzte Streik gewesen sein. Die nächsten Verhandlungstermine sind für 12./13. März und 28./29. März angesetzt. „Wenn wir kein vernünftiges Angebot kriegen, stehen wir wieder hier“, kündigte Thomas Schmidt von der Straßenmeisterei Stadthagen an.

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