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Aus dem Landkreis Im Spagat
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Im Spagat
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00:16 06.06.2016
Achim Rogge führt virtuell durch das neue Klinikum. Quelle: hga
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Landkreis

Mit seiner Frau und den elf- und 14-jährigen Töchtern lebt Rogge in Buxtehude. „Ich bin sesshaft, aber wenn man so hochinteressante Projekte hat, muss man dahin, wo die Projekte sind“, sagte Rogge. „Es muss kribbeln und Spaß machen“, beschrieb Rogge seine Ansprüche an die tägliche Arbeit. In Schaumburg hat der Manager, der eigentlich mal Hausarzt werden wollte, einen Fünfjahres-Vertrag.

Zunächst führte Rogge die Zuhörer virtuell durch das neue Klinikum, erläuterte die Fachabteilungen sowie die geplanten Abläufe. Im anschließenden Gespräch mit Rosenwald-Metz ließ Rogge an einer Tatsache keinen Zweifel: „Dieses Krankenhaus wird Gewinn machen müssen.“

Zeitverträge werden nicht verlängert

Man sei gerade dabei, das Denken des Gewohnten und Sicheren aufzubrechen, so Rogge. Zur Personalsituation sagte er, dass man auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten wolle, aber 200 Mitarbeiter nicht mitnehmen werde. Auslaufende Zeitverträge würden nicht verlängert. „Wir können nur das finanzieren, was das Fallpauschalengesetz zur Verfügung stellt“, sagte Rogge. Der Landkreis habe nicht sich nicht umsonst dafür entschieden, sich von seinen Krankenhäusern zu trennen.

Aus dem Gespräch zwischen der VHS-Chefin und Rogge entwickelte sich eine allgemeine Diskussion mit den Zuhörern. Es kamen verschiedene Themen zur Sprache, unter anderem die Bereiche Kochen und Wäsche. Das seien keine Kernkompetenzen eines Krankenhauses, so Rogge. „Wichtig sind die Ärzte und Pflegekräfte.“

Immer wieder unterstrich der Sprecher dabei die Kosteneinsparungen durch moderne Technologien. Seine eigene Rolle beschrieb Rogge als Übersetzer und Vermittler zwischen Ärzten, Pflegern und Verwaltung.

„Den Fokus immer auf den Patienten, qualitativ gut, trotzdem von den Kosten günstig“, fasste er seine Aufgabe, den Spagat zwischen Arzt und Kostenkontrolle, zusammen. hga

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