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Im Topf ist noch viel Geld

EU-Förderprogramm Leader Im Topf ist noch viel Geld

Der Großteil der EU-Finanzmittel, die in der Förderperiode 2014-2020 für die Leader-Region „Schaumburger Land“ zu Verfügung stehen, sind noch nicht abgerufen worden. „Der ganz überwiegende Teil der Gelder steht noch zur Verfügung“, bestätigt Kreisdezernent Klaus Heimann. Leader ist ein EU-Förderprogramm zur Entwicklung des ländlichen Raumes.

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Quelle: DPA

LANDKREIS. Die Förderperiode bis 2020 ist für die Region „Schaumburger Land“ mit 2,4 Millionen Euro ausgestattet. Davon sind nach Angaben des Leiters der hiesigen Leader-Geschäftsstelle, Rainer Kuhlmann, bislang 765 000 Euro für insgesamt 13 Projekte beantragt worden.

Kommunen und Einrichtungen wie Vereine, Verbände, Stiftungen und Kirchen können noch bis 2020 laufend Anträge stellen. Die Finanzmittel dieser Förderperiode dürfen nach Angaben von Kuhlmann bis zum Jahr 2023 vergeben werden. Zur Leader-Region „Schaumburger Land“ zählen alle Schaumburger Kommunen bis auf Rinteln und Auetal, die zur Leader-Region „Westliches Weserbergland“ zählen.

Handlungsfelder vorgegeben

Die Projekte müssen der Entwicklung des ländlichen Raumes dienen, wie sie von der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) im Regionalen Entwicklungskonzept definiert worden sind. Die LAG der hiesigen Leader-Region besteht aus elf Abgesandten von Kommunen und 40 Vertretern von „Wirtschafts- und Sozialpartnern“, wie Kuhlmann erläutert. Die LAG entscheidet auch über die einzelnen Projekte. Die Projekte der jetzigen Förderperiode müssen einem von fünf Handlungsfeldern zuzuordnen sein: Klima- und Umweltschutz, Baukultur und aktive Innenstadtentwicklung, Kultur und Tourismus, Regionale Wirtschaftsentwicklung und Demografische Entwicklung/Daseinsvorsorge.

Die Förderbedingungen sind nach Angaben von Heimann in der laufenden Förderpriode im Vergleich zur vorangegangenen attraktiver geworden. So könnten Projekte, sofern die LAG das anhand von deren Qualität befürwortet, mit bis zu 60 Prozent finanziell unterstützt werden. Bislang ging das nur bis zu 50 Prozent.

Auch Privatleute können sich laut Heimann bei Leader mit Projekten bewerben, wenn diese den oben genannten Zielen im Interesse der Allgemeinheit dienen.  ssr

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