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In Schaumburg die Freiheit genießen

Landkreis In Schaumburg die Freiheit genießen

An der Integrierten Gesamtschule Schaumburg (IGS) und der Stadthäger Schule Am Schlosspark sind derzeit insgesamt 32 Schüler aus den französischen Schulen Collège Gerard Philipe und Collège St. Paul zu Besuch.

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Die Austauschschüler, ihre Begleiter und offizielle Gastgeber grüßen aus dem großen Sitzungssaal des Landkreises.

Quelle: sk

Landkreis (sk). Die zwölf bis 15 Jahre alten Jungen und Mädchen aus Schaumburgs Partnerstadt Soissons wohnen in Schaumburger Gastfamilien.

Gestern sind die Schüler vom stellvertretenden Landrat Horst Sassenberg im Land-kreisgebäude begrüßt worden. Heloise Beaudonck, Victoria Loyer und Zwill-ingsschwester Alix, alle 14 Jahre alt, saßen gemeinsam am Tisch im Sitzungssaal, wo sonst Kreistagsabgeordnete Platz nehmen. Stadthagen findet das Mädchentrio „super“, besonders „den Marktplatz mit den alten Häusern“, sagte Victoria in Französisch. Alix ist vor allem der rote Backstein aufgefallen.

Lehrerin Martin Barloy übersetzt, was die Schülerinnen in ihrer Muttersprache antworten. Alle Gastschüler haben zwar Deutschunterricht, nutzten im Interview aber gern die Hilfe der Lehrerin.

Das Mädchentrio zeigte sich wie alle seine Mitreisenden gut gelaunt und aufgeschlossen. Das liege unter anderem am Freiheitsgefühl, dass sie hier in Schaumburg genießen, klärte IGS-Lehrerein Margret Sandvoss auf. In Frankreich ist erst am späten Nachmittag Schulschluss. In Stadthagen tönt der Gong schon mittags – und es bleibt den Franzosen Zeit, sich mit ihren deutschen Austauschpartnern zu verabreden, zum Beispiel zum Eisessen in der Stadt. Mit den Gerichten, die in Schaumburg auf den Tisch kommen, haben Heloise, Victoria und Alix keine Probleme. Victoria findet aber, „dass die Deutschen ein bisschen zuviel essen.“ Aber diese Erfahrung macht die 14-Jährige derzeit sicher, weil es die Gasteltern gut mit ihrem Besuch meinen.

Bevor es am Donnertag wieder Richtung Frankreich geht, besuchen die Austauschschüler noch Bückeburg und Bremen, „die bedeutende deutsche Hafenstadt“, klärte Horst Sassenberg auf. Er hofft, dass die jungen Gäste während ihres Aufenthalts in Schaumburg ihre Deutschkenntnisse verbessern können und lobt das gute deutsch-französische Verhältnis. Ob sie ihn auch ohne die Übersetzung von Landkreismitarbeiterin Yolande Guidou verstanden hätten, fragte Sassenberg zum Schluss vorsorglich seine Zuhörer. Lachen, Applaus und ein lautes klares „Dankeschön“ mit charmantem französischen Akzent kam zurück.

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