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89 neue Flüchtlinge für Schaumburg Im Sauberland

In Schaumburg sind heute 89 Flüchtlinge angekommen. In der Kreisverwaltung in Stadthagen und in der Außenstelle des Sozialamtes in Rinteln meldeten sich die bereits registrierten Frauen, Kinder und Männer an und wurden in ihre Wohnungen begleitet.

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Angekommen: Im Foyer des Kreishauses wartet eine Frau auf den nächsten Schritt zur Wohnung.

Quelle: sk

Landkreis. Flatterband sperrt einen Bereich vor dem Landkreisgebäude ab. Ungehindert sollen dort die Busse mit den Flüchtlingen vorfahren können. Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt (Awo), die die nächsten Neuankömmlinge in Empfang nehmen wollen, warten draußen in der Sonne. Im Foyer des Kreishauses stapelt sich gegen Mittag Gepäck neben dem Treppenaufgang, wo es dem Publikumsverkehr nicht im Wege steht – Schalenkoffer, Rücksäcke, Reisetaschen. Eine Frau mit Kopftuch hat auf einem der fest installierten Sitze Platz genommen. Warten im lichtdurchfluteten, blitzsauberen Behördenambiente. Unwillkürlich drängt sich das Gegenbild auf: Massen von Flüchtlingen im Schlamm vor der griechisch-mazedonischen Grenze bei Idomeni.

Sozialarbeiter begleiten Ankömmlinge

Es ist ruhig. Nur wenige Landkreisbesucher passieren das Entree, und die ersten Busbesatzungen haben die Anmeldeprozedur bereits durchlaufen, sind nicht mehr im Haus. Nur wenige Flüchtlinge verweilen noch im ersten Stock. Im großen Sitzungssaal stellen sie ihre Anträge auf Asylbewerber-Leistungen, im kleinen Saal gegenüber werden die Schecks ausgestellt. Sozialarbeiter begleiten die Ankömmlinge anschließend zur Sparkasse und später in die ihnen zugewiesenen Wohnungen.

334 Wohnungen angemietet

Weil Unterkünfte fehlten, hatte der Landkreis das Land um eine Zuweisungspause gebeten. Drei Wochen kamen deshalb keine Flüchtlinge. Jetzt können wieder bis zu 100 Neuankömmlinge pro Woche in Schaumburg aufgenommen werden. Inzwischen hat der Landkreis 334 Wohnungen für die Unterbringung der Asylbewerber angemietet. Unter ihnen sind zum großen Teil Familien mit kleinen Kindern und Jugendlichen. Frühestens in zwei Wochen kann nach Angaben von Kreisrat Klaus Heimann auch die Gruppenunterkunft in Bad Nenndorf zumindest teilweise belegt werden. sk

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