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In den Startlöchern

Wahl: Parteien nominieren ihre Kandidaten In den Startlöchern

Der Schaumburger Bewerber für die SPD-Bundestagskandidatur, Ralph Tegtmeier, hat „gute Chancen“, sich gegen seine Konkurrentin Marja-Liisa Völlers aus Münchehagen durchzusetzen.

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Landkreis.. Das ist jedenfalls die Überzeugung der stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Schaumburg, Herta Hartmann-Grolm: „Ich denke schon, dass die Schaumburger Delegierten auf der Wahlkreiskonferenz einen Schaumburger Bewerber unterstützen werden“, sagte die Politikerin gegenüber dieser Zeitung.
Auf der SPD-Wahlkreiskonferenz am 24. Juni in Stadthagen wird der Kandidat für den Bundestagswahlkreis Nienburg-Schaumburg nominiert. Aufgrund der höheren Mitgliederzahl verfügen die Schaumburger Delegierten gegenüber den Nienburgern dort über eine Mehrheit.

Interessenten können sich noch bewerben

Die Frist für die SPD-Ortsvereine, Personalvorschläge zu machen, ist bereits abgelaufen. Im Ergebnis stehen der Bad Nenndorfer Rechtsanwalt Tegtmeier (43) und die Münchehäger Lehrerin Völlers (31) als Bewerber fest. Theoretisch gibt es für potenzielle Bewerber noch bis zum 24. Juni die Gelegenheit, ihr Interesse zu bekunden. „Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass sich noch jemand melden wird“, ist Hartmann-Grolm sicher.

Nur Positives über Maik Beermann

Die CDU will ihren Kandidaten während einer Aufstellungsversammlung am 24. August in Niedernwöhren küren. Voraussichtlich einziger Bewerber wird der amtierende Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (34) aus Steimbke (Kreis Nienburg) sein. „Ich gehe nicht davon aus, dass bis dahin noch jemand den Finger heben wird“, zeigte sich der Schaumburger CDU-Vorsitzende Klaus-Dieter Drewes überzeugt.
Nachdem Beermann frühzeitig seine Bereitschaft für eine zweite Amtszeit bekundet habe, sei darauf verzichtet worden, die Ortsverbände zu weiteren Personalvorschlägen aufzufordern, berichtete Drewes. „Das gebietet die Fairness gegenüber dem Abgeordneten.“ Zudem höre er in hiesigen CDU-Kreisen nur Positives über Beermann, fügte der Parteichef hinzu: „Er hat eine exzellente Wahlkreisarbeit gemacht, mit einem Kandidaten Beermann wären wir also sehr gut aufgestellt.“

Keul soll wieder auf die Landesliste

Bei den Grünen bewirbt sich erneut Katja Keul (46) aus Marklohe (Kreis Nienburg), die langjährige Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagfraktion. Nominiert werden soll die Juristin in einer noch nicht genau terminierten Aufstellungsversammlung im November. „Katja Keul leistet eine Super-Arbeit, wir werden sie mit hundertprozentiger Sicherheit unterstützen“, versicherte der Schaumburger Grünen-Vorsitzende Wilhelm Klusmeier. Da die Grünen aller Voraussicht nach keine Chance hätten, im Wahlkreis das Direktmandat zu erringen, hoffe er, dass Keul wie bei der vergangenen Wahl wieder einen sicheren Platz auf der Landesliste der Grünen erhalte, fügte Klusmeier hinzu. ssr

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