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In der Warteschleife

GVH-Tarif In der Warteschleife

In einer Art Warteschleife befinden sich derzeit die Verhandlungen der Kreisverwaltung mit dem Land Niedersachsen in Sachen GVH-Tarif. Angestrebt ist die Ausweitung dieses günstigen Tarifs für Bahnkunden über Pendlerkarten hinaus auf Einzeltickets.

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Landkreis. Das Land befindet sich nach Schilderung des Ersten Kreisrats Klaus Heimann zurzeit in Gesprächen mit dem Bund über die Höhe der sogenannten Regionalisierungsmittel. Aus diesen wird der ÖPNV finanziert. Das Land habe intern zu erkennen gegeben, dass es begründet auf eine Erhöhung des Bundeszuschusses hofft, berichtete Heimann. Vor diesem Hintergrund habe das Land signalisiert, dass eine solche Erhöhung die Subventionierung der Ausweitung des GVH-Tarifs aus Landesmitteln ermöglichen könnte. Bevor die Verhandlungen der Landkreise rund um die Region Hannover mit dem Land weitergehen können, müssten erst die Ergebnisse der Gespräche zwischen Land und Bund abgewartet werden, so Heimann.
Berechnungen haben ergeben, dass der günstige Einzeltarif zumindest in der Anlaufphase in Schaumburg einen jährlichen Zuschuss aus öffentlichen Mitteln in Höhe von 350 000 Euro erfordern würde. Nach einem Beschluss des Kreisausschusses wäre der Landkreis zu einer Ausgleichszahlung dieses erwarteten Defizits nur „unter dem Vorbehalt einer angemessenen finanziellen Beteiligung des Landes“ bereit. Mit dieser Formulierung ist nach Einschätzung von Experten eine Quote von rund 50 Prozent gemeint.
„Ich sehe eine sehr gute Chance, dass sich das Land in angemessener Höhe beteiligen wird“, zeigte sich Heimann zuversichtlich. Denn schon vom Grundsatz her müsse es „im Interesse des Landes liegen, im Umland von Hannover einen infrastrukturellen Impuls zu setzen“. Zudem sei darauf zu verweisen, dass das Land in der Region südlich von Hamburg bereits seit längerer Zeit eine Subventionierung für den ÖPNV laufen habe.
Heimann hofft auf ein Ende der Warteschleife „in den kommenden Wochen und Monaten“. Sobald das Land die Subventionierung zusage, „kann die Umsetzung sehr schnell gehen“. Insofern hofft der Erste Kreisrat auf die Ausweitung des GVH-Tarifs auf Einzeltickets „noch im Laufe dieses Jahres“.

Von Stefan Rothe

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