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Integration als Gemeinschaftsaufgabe sehen

Awo-Kreiskonferenz Integration als Gemeinschaftsaufgabe sehen

Dass die Arbeiterwohlfahrt (Awo) nicht nur in der Sozialarbeit engagiert ist, sondern sich auch politisch einsetzt, ist bei der Awo-Kreiskonferenz in Meerbeck mehrfach zum Ausdruck gekommen.

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Anna Völkel (rechts) und die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf marschieren in Richtung Landesliga-Aufstieg.ph

Landkreis. Dies verdeutlichte etwa der Antrag zur „Integration als Gemeinschaftsaufgabe“, der einstimmig beschlossen wurde und nun an die Awo-Bezirkskonferenz in Hannover weitergeleitet wird.

 In dem Antrag weist der Kreisverband darauf hin, dass das Thema der Integration von Flüchtlingen gesetzlich als Gemeinschaftsaufgabe zu deklarieren, überwiegend vom Bund zu finanzieren und dementsprechend von allen Gebietskörperschaften auszuführen sei. Kindertagesstätten, Schulen, Jugendämter sowie JobCenter und Arbeitsagenturen müssten personell und finanziell in die Lage versetzt werden, um alle Flüchtlinge zu integrieren.

 Wie wichtig diese Integrationsaufgabe sei, betonte Kreisgeschäftsführerin Heidemarie Hanauske. Sie erklärte, dass die Integration eine Generationenaufgabe sei. Der Aspekt der demografischen Entwicklung dürfe nicht außer Acht gelassen werden. „Unsere Gesellschaft stellt altersmäßig ein umgedrehtes Dreieck dar - wir brauchen die Zuwanderung.“ Mit dieser habe die Gesellschaft eine Chance, die Entwicklung zu verändern. Die Integration von Anfang an stelle hierbei eine besondere Notwendigkeit dar.

 Kreisverbandschef Heinz-Gerhard Schöttelndreier merkte an, dass der Verband zwar ein relativ kleiner sei, aber dafür breit aufgestellt. So gehören diesem derzeit 78 hauptamtliche Mitarbeiter an, zu denen unter anderem Sozialarbeiter, Familienhebammen und Verwaltungsmitarbeiter gehören. „Im Vordergrund steht immer die Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärte Hanauske. Das Ziel der Arbeit sei, dass die Bedürftigen ihr Leben irgendwann wieder eigenständig meistern können. Dies sei der Anspruch der Mitarbeiter.

 Schöttelndreier wurde als Vorsitzender, Grit Schmidt als erste und Ursula Müller-Krahtz als zweite stellvertretende Vorsitzende sowie Gudrun Wolter als Schriftführerin und Bernd Hellmann als Kassierer einstimmig wiedergewählt. vr

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