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Kein Verständnis für weniger Stopps

Landkreis / Kritik an Zugstreichungen Kein Verständnis für weniger Stopps

Die Entscheidung der Landesnahverkehrsgesellschaft, dass ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember an den Bahnhöfen Lindhorst und Kirchhorsten die Regionalexpresse (RE) seltener halten, stößt bei der Kreisverwaltung auf Kritik. Man habe die Planungen der Verantwortlichen mit Verärgerung aufgenommen, heißt in einer Pressemitteilung des Landkreises.

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Quelle: dpa

Landkreis. „Vor dem Hintergrund, dass wir mit dem GVH-Tarif den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver machen wollen, habe ich für diese Änderung kein Verständnis“, lässt sich Landrat Jörg Farr in einer Pressemitteilung zitieren. Vor dem Hintergrund, dass die Park-and-Ride-Anlage in Lindhorst erst vor Kurzem aufwendig saniert worden ist, sei der Schritt der Landesnahverkehrsgesellschaft aus seiner Sicht „absolut kontraproduktiv“.
Mit dem Fahrplanwechsel werden die sogenannten Verstärkerzüge auf der Strecke zwischen Minden und Hannover ab Mitte Dezember zwischen 6 und 9 Uhr in Kirchhorsten und Lindhorst nicht mehr halten. Darüber hinaus gibt es auch am Nachmittag zwischen 15 und 19 Uhr keine Stopps an den beiden Haltepunkten.
Landrat Farr will sich mit der Entscheidung der Landesnahverkehrsgesellschaft allerdings nicht zufrieden geben. So erwarte er, „dass Gespräche mit dem Landkreis und den betroffenen Gemeinden geführt werden, damit das sinnvolle Angebot auch für die Zukunft gesichert werden kann“.
Die Landesnahverkehrsgesellschaft hatte ihre Entscheidung damit begründet, dass die Regionalexpresse durch den Wegfall der Stopps in Lindhorst und Kirchhorsten schneller und damit attraktiver gemacht werden sollen. Zudem gebe es nicht ausreichend Kapazitäten, um das bisherige Angebot aufrecht erhalten zu können. So bedauerte Rainer Peter, Pressesprecher der Landesnahverkehrsgesellschaft diesen Schritt und bezeichnete ihn als ärgerlich. Zudem verwies er darauf, dass im Gegenzug die S-Bahnen um einen Waggon ergänzt werden sollen. bes

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