Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Aus dem Landkreis Kein einfacher Weg von A nach B
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Kein einfacher Weg von A nach B
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:28 17.11.2014
Alle zehn Meter hält ein Bus: Das ist die Idealvorstellung von Karl-Heinz Hansing für die Stadthäger Obernstraße. Wie das umgesetzt werden kann, ist jedoch noch völlig offen. Quelle: Montage: rg
Anzeige
Landkreis

Das ist in der Tat ein Problem, zeigt sich doch beim Blick auf Schaumburg ein wahrer Flickenteppich an einzelnen, voneinander unabhängigen und zum Teil konkurrierenden Angeboten. Hintergrund der jetzigen Diskussion ist aber auch die aktuelle Leader-Förderperiode, die bis 2020 gilt. Dazu haben sich im September im Kreishaus Vertreter der Politik und Interessierte getroffen und Gruppen gebildet, die entsprechende Möglichkeiten für eine Unterstützung ausloten sollen. Eine dieser Gruppen, in der auch der Vorsitzende des Kreisseniorenrates, Karl-Heinz Hansing, sitzt, befasst sich damit, wie Menschen auf dem Land von A nach B kommen. Ziel sei es, erklärte Hansing den Seniorenratsmitgliedern, Handlungsansätze zu entwickeln. Befeuert wurde die Debatte auch durch einen Bericht der Schaumburger Nachrichten, wonach der Anrufbus Niedernwöhren den Taxiunternehmen in der Samtgemeinde das Leben schwer macht.

 „Anrufbus oder Bürgerbus? Was ist das richtige Unternehmen?“, fragte Hansing in die Runde, und die Ratsmitglieder gingen die wichtigsten Projekte durch:

 So beklagten sich die Vertreter aus dem Auetal über die schlechte Busanbindung und die fehlende Verbindung nach Hessisch Oldendorf. Dort werden Taxis bezuschusst.

 In Rodenberg gibt es das Anruftaxi, das auch nach Hameln und Wunstorf fährt und das gut angenommen wird. Nach Einschätzung Hansings ist das aber kein Vorbild für den Landkreis. „Das kriegen wir kreisweit nicht durch.“

 In Lindhorst ist derzeit der Bürgerbus in Vorbereitung. Probleme mit den Taxiunternehmen sind dort noch nicht bekannt geworden.

 Hansing stellte im Verlauf der Sitzung auch die Frage nach der Dauerhaftigkeit der einzelnen Projekte. Es gebe bislang in Niedersachsen kein einziges Bürger- oder Anrufbusprojekt, das richtig gut laufe. Ein Problem sei dabei häufig die übergreifende Koordination. Die könne, so Hansing, über eine kreisweite Mobilitätszentrale gelöst werden. Dort wären dann alle Busprojekte und Taxiunternehmen zusammengefasst und würden entsprechend koordiniert, was eine deutliche Verbesserung der Flexibilität mit sich bringen würde. Im Gespräch mit den SN machte Hansing jedoch keine Hoffnung auf eine schnelle Lösung: „Da wird noch sehr viel darüber geredet werden müssen.“ aw

Der Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg schreibt aller Vorrausicht nach auch in den kommenden beiden Jahren Schwarze Zahlen. Der bei der vierten Sitzung des Kirchenkreistages beschlossene Haushaltsplan für das Jahr 2015 sieht einen Überschuss in Höhe von knapp 60000 Euro vor, im Jahr darauf sollen es etwa 21500 Euro sein.

16.11.2014
Aus dem Landkreis Prozess gegen mutmaßlichen Vergewaltiger - Die Fassade bröckelt

„Wir hatten eine ganz normale Beziehung“, das sagte vor dem Landgericht gestern die Ehefrau (46) des mutmaßlichen Sexualtäters (54) aus Springe, der wegen schweren sexuellen Missbrauchs von vier Schülerinnen – darunter einer damals 14-jährigen Bückeburgerin vor zwölf Jahren – angeklagt ist.

15.11.2014

Neun Menschen – ein Projekt: Die Gruppe „Musica Del Paradiso“ hat sich zum Ziel gesetzt, Begegnungsmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Kulturen zu schaffen. In Anlehnung an die Musik im mittelalterlichen Spanien, als Christen, Juden und Muslime friedlich zusammenlebten, sehen sich die Musiker auch als eine interreligiöse Gemeinschaft.

15.11.2014
Anzeige