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Kein einfacher Weg von A nach B

Kreisseniorenrat Kein einfacher Weg von A nach B

Mit der aktuellen Förderperiode des EU-Förderprogramms Leader bis 2020 hat sich der Kreisseniorenrat während seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Im Mittelpunkt steht für die Schaumburger Senioren dabei der Personennahverkehr im Landkreis, allen voran die Anruf- und Bürgerbusse.

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Alle zehn Meter hält ein Bus: Das ist die Idealvorstellung von Karl-Heinz Hansing für die Stadthäger Obernstraße. Wie das umgesetzt werden kann, ist jedoch noch völlig offen.

Quelle: Montage: rg

Landkreis. Das ist in der Tat ein Problem, zeigt sich doch beim Blick auf Schaumburg ein wahrer Flickenteppich an einzelnen, voneinander unabhängigen und zum Teil konkurrierenden Angeboten. Hintergrund der jetzigen Diskussion ist aber auch die aktuelle Leader-Förderperiode, die bis 2020 gilt. Dazu haben sich im September im Kreishaus Vertreter der Politik und Interessierte getroffen und Gruppen gebildet, die entsprechende Möglichkeiten für eine Unterstützung ausloten sollen. Eine dieser Gruppen, in der auch der Vorsitzende des Kreisseniorenrates, Karl-Heinz Hansing, sitzt, befasst sich damit, wie Menschen auf dem Land von A nach B kommen. Ziel sei es, erklärte Hansing den Seniorenratsmitgliedern, Handlungsansätze zu entwickeln. Befeuert wurde die Debatte auch durch einen Bericht der Schaumburger Nachrichten, wonach der Anrufbus Niedernwöhren den Taxiunternehmen in der Samtgemeinde das Leben schwer macht.

 „Anrufbus oder Bürgerbus? Was ist das richtige Unternehmen?“, fragte Hansing in die Runde, und die Ratsmitglieder gingen die wichtigsten Projekte durch:

 So beklagten sich die Vertreter aus dem Auetal über die schlechte Busanbindung und die fehlende Verbindung nach Hessisch Oldendorf. Dort werden Taxis bezuschusst.

 In Rodenberg gibt es das Anruftaxi, das auch nach Hameln und Wunstorf fährt und das gut angenommen wird. Nach Einschätzung Hansings ist das aber kein Vorbild für den Landkreis. „Das kriegen wir kreisweit nicht durch.“

 In Lindhorst ist derzeit der Bürgerbus in Vorbereitung. Probleme mit den Taxiunternehmen sind dort noch nicht bekannt geworden.

 Hansing stellte im Verlauf der Sitzung auch die Frage nach der Dauerhaftigkeit der einzelnen Projekte. Es gebe bislang in Niedersachsen kein einziges Bürger- oder Anrufbusprojekt, das richtig gut laufe. Ein Problem sei dabei häufig die übergreifende Koordination. Die könne, so Hansing, über eine kreisweite Mobilitätszentrale gelöst werden. Dort wären dann alle Busprojekte und Taxiunternehmen zusammengefasst und würden entsprechend koordiniert, was eine deutliche Verbesserung der Flexibilität mit sich bringen würde. Im Gespräch mit den SN machte Hansing jedoch keine Hoffnung auf eine schnelle Lösung: „Da wird noch sehr viel darüber geredet werden müssen.“ aw

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