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Aus dem Landkreis Keine Angst vor offenen Büchern
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Keine Angst vor offenen Büchern
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00:17 11.12.2016
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LANDKREIS

Bernd Koller, Präsident des DRK-Kreisverbandes Schaumburg, erklärt: „Wir haben nur das behalten, was uns zusteht.“ Die Verantwortlichen beim Roten Kreuz seien mit ihrer Abrechnung aktuell noch nicht fertig. Ende des Jahres sei damit zu rechnen. Dass das Ehrenamt durch die Vorgänge in Misskredit gerät, ärgert Koller: „Das Land hat durch ehrenamtliches Engagement ungemein viel Geld gespart.“ Die Betreuung der Flüchtlinge wäre sonst gar nicht möglich gewesen.

Zusätzlich zum DRK Schaumburg – bestehend aus 500 Ehrenamtlichen in 24 aktiven Ortsvereinen – hätten sich im September 2015 zahlreiche Bürger eingebracht. Kleidung in einem Gesamtwert von mehr als 500000 Euro sei gespendet worden. Mehr als 40 Ärzte hätten die Angekommenen ehrenamtlich untersucht.

"Immer sauber gearbeitet"

Koller: „Es wurde wie wahnsinnig gesammelt.“ Einer möglichen Kontrolle der Unterlagen durch das Landesrechnungsamt sieht er gelassen entgegen: „Wir können die Bücher jederzeit aufmachen, denn wir haben immer sauber gearbeitet.“

Ähnlich sehen das die Verantwortlichen beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). So erklärt Jens Hauschke, Sprecher des Kreisverbandes Hannover-Land/Schaumburg, überzählige Gelder seien stets im selben Bereich verblieben, für Mitarbeiter oder Infrastruktur eingesetzt worden.

Die AWO gehört, anders als oftmals angenommen, nicht zu den Institutionen, die bei einer Erstaufnahme der Flüchtlinge eingebunden sind. Heidemarie Hanauske, die Geschäftsführerin des Kreisverbandes Schaumburg, stellt hierzu klar: „Wir kommen erst ins Spiel, wenn die Migranten von den Erstaufnahmeeinrichtungen auf einzelne Landkreise verteilt werden.“ Zuschüsse gäbe es in jenem Zusammenhang vom Land Niedersachsen sowie vom Landkreis Schaumburg. ano

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