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Aus dem Landkreis „Keine Frage, die jetzt ansteht“
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis „Keine Frage, die jetzt ansteht“
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00:23 11.12.2014
Yasmin Fahimi (SPD) Quelle: pr.
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Landkreis

Am Sonnabend hatten die Schaumburger Nachrichten über entsprechende Ambitionen der Spitzenpolitikerin berichtet. Fahimi weist diese nicht ausdrücklich zurück, macht nur deutlich: „Die Bundestagswahl ist noch weit weg. Im Augenblick gilt für mich, mich voll und ganz auf meine Aufgabe als Generalsekretärin der SPD zu konzentrieren. Ob ich selbst für 2017 ein Mandat anstrebe, ist keine Frage, die jetzt zur Entscheidung ansteht.“

 Wenn sie zu diesem Schluss komme, werde sie sich „rechtzeitig mit meinen Genossinnen und Genossen in Niedersachsen dazu beraten“, sagte Fahimi auf SN-Anfrage.

 Die Nachricht, dass die Bundes-SPD die Hannoveranerin im Wahlkreis des früheren Abgeordneten Sebastian Edathy platzieren will, hat an der Parteibasis nicht eben Beifallsstürme ausgelöst. Zumal der Unterbezirk Schaumburg in die Überlegungen nicht eingeweiht worden war, wie dessen Vorsitzender Karsten Becker einräumte. Es gebe keinen Mangel an geeigneten eigenen Bewerbern, hatte er sogleich zu verstehen gegeben.

 Das ziehen die Genossen in Berlin und Hannover auch gar nicht in Zweifel. Aber, so heißt es dort: Um den wichtigen Wahlkreis Nienburg-Schaumburg zu halten, müsse nach Edathy, der bis zum Sturz über die Kinderporno-Affäre zu den angesehensten Politikern seiner Partei gehörte, wieder ein politisches Schwergewicht aufgeboten werden.

 Für ein „Unding“ hält die Nienburger SPD-Unterbezirkschefin Elke Tonne-Jork die Vorstellung, Fahimi im Wahlkreis Nienburg-Schaumburg kandidieren zu lassen: „Ich hoffe, dass das schnell zu den Akten gelegt wird.“ Die SPD könne es sich im ländlichen Raum „nicht leisten, eine Abgeordnete zu haben, die vor Ort kaum Präsenz zeigen kann – und das kann Frau Fahimi aufgrund ihres Jobs als Generalsekretärin nicht“.

 Der Stadthäger SPD-Vorsitzenden Jan-Philipp Beck fordert: „Es muss jetzt innerparteilich kommuniziert werden, ob die in Rede stehende Absicht wirklich besteht“. Denn „innerhalb der SPD ist dies an die hiesige lokale Ebene noch nicht herangetragen worden“. mf, ssr

Die Abmahnwellen schwappen meist vor Weihnachten durch das Land. Und meist werden die Empfänger von Abmahn-E-Mail bezichtigt, sich auf einer Internetseite mit viel nackter Haut bedient zu haben. Auch in Schaumburg haben jetzt einige Bürger solche digitale Post erhalten.

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Ein Vortrag mit anschließender Fragestunde zum Thema Suizid wird am Mittwoch, 10. Dezember, im Gemeindezentrum der St. Martini-Gemeinde angeboten.

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Auf der Suche nach einem Bundestagswahlkreis für Partei-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat die SPD den Blick offenbar nach Schaumburg gerichtet. Im politischen Berlin gilt eine Kandidatur der 46-Jährigen als Nachfolgerin des gestürzten Sebastian Edathy als denkbare Option. Die Genossen vor Ort wurden an den Gedankenspielen bislang allerdings nicht beteiligt – entsprechend verschnupft sind die Reaktionen.

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