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Aus dem Landkreis Keine Probleme an der Zapfsäule
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Keine Probleme an der Zapfsäule
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00:26 22.01.2015
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Landkreis

„Wir können die sinkenden Rohölpreise direkt an den Kunden weitergeben“, sagt Friedrich Rakelbusch, Geschäftsführer von sechs Tankstellen im Landkreis. „Verluste machen wir deswegen nicht“, bekundet er.
„Die Margen, also dass, was am Ende bei den Tankwarten übrig bleibt, sind weitestgehend stabil“, erklärt der Geschäftsführer. „Wir sind schon vor langer Zeit mit den Margen derart runtergegangen, dass es gerade noch verkraftbar ist.“ Heißt: Der Gewinn pro Liter liegt oft nur bei wenigen Cent – und er ist unabhängig vom tatsächlichen Literpreis. Schuld an den niedrigen Margen sei der harte Konkurrenzkampf, sagt Rakelbusch.
Ankauf- , Produktions- sowie Transportkosten und Steuern machen den Löwenanteil des Literpreises aus, den die Kunden letztlich bezahlen müssen. Selbst wenn der Rohölpreis noch weiter sinke, sei genug Puffer vorhanden, bevor sich der Verkauf nicht mehr lohnen würde. „Wir würden keine Probleme kommen, da die Marge immer noch erreicht werden kann“, versichert Rakelbusch. „Durch den günstigen Spritpreis konnten wir gar eine Umsatzsteigerung feststellen, da mehr gefahren wird“, freut sich der Geschäftsführer.
Dessen Kollege Rüdiger Harting, geschäftsführender Gesellschafter bei der Fritz Harting Mineralöl Vertriebs GmbH, die sechs Tankstellen unterhält, zeigt sich ebenfalls zufrieden mit der aktuellen Entwicklung: „Der Preisverfall ist insgesamt gut“, sagt er, „man kann sich gar nicht vorstellen, was wir uns in den vergangenen Jahren alles anhören mussten wegen der hohen Preise.“ Durch die jetzigen „freundlichen Verkaufsbedingungen“ sei die Stimmung dagegen wesentlich besser: „Die Leute kommen wieder gerne zur Tankstelle.“

von Jan Schaumburg

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