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Kiesabbau soll ausgeweitet werden

Landkreis Kiesabbau soll ausgeweitet werden

Die Rintelner Firma Kieswerk Reese will den von ihr übernommenen Kiesabbau der Pampel GmbH & Co. KG jenseits der Grenze zu Stemmen auf Möllenbecker Gebiet erweitern. Es geht um zehn Hektar an den Ostenuther Teichen.

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Quelle: SN

Landkreis. Die Stadt Rinteln ist einverstanden, hofft aber, dass das Land Niedersachsen dafür dann die Vorrangflächen für Kiesabbau SHG 1 „Ellerburg“ und SHG 4 „Doktorsee“ gleich nebenan in Richtung Rinteln aus dem regionalen Raumordnungsprogramm herausnimmt. Die Stadt hält an ihrem grundsätzlichen Ziel fest, dies in einem gesonderten Verfahren zu erreichen.

 Einmütig hat der Rintelner Ausschuss für Umwelt, Bau und Stadtentwicklung der erneuten Auslegung des geänderten Flächennutzungsplans und der Begründung mit Umweltbericht für den Bereich der Ostenuther Kiesteiche zugestimmt. Damit verbunden ist die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.

 Zum Hintergrund: Mit der Ausweisung soll die Ausweitung des Abbaus am bereits vorhandenen Standort des Unternehmens gesichert werden, um den Abbau an anderer Stelle zu vermeiden. „Aufgrund der hohen Mächtigkeit des Kiesvorkommens und der vorhandenen verkehrlichen Anbindung in Stemmen stellt die geplante Erweiterung eine Möglichkeit dar, den Kiesabbau flächensparsam, wirtschaftlich und konfliktarm zu leisten“, teilte die Stadtverwaltung jetzt dem Ausschuss mit.

 Aus Sicht des Landkreises Schaumburg (Untere Naturschutzbehörde, Untere Wasserbehörde und Regionalplanung) ist eine Erweiterung des Kiesabbaus von weniger als zehn Hektar mit einer Änderung beziehungsweise Anpassung an die regionale Raumordnung möglich. Kiesunternehmer Philipp Reese bestätigt auf Anfrage, dass schon lange knapp unter zehn Hektar Abbauerweiterung beantragt sind und dass er hoffe, in zwölf bis 15 Monaten in dem neuen Gebiet die Bagger einsetzen zu können.

 Die wesentlichen Gründe für die erneute Auslegung: Da ist zunächst die Klarstellung, dass es um nicht mehr als diese zehn Hektar geht. Eine Änderung und Ergänzung der Begründung und des Umweltberichts aufgrund der tierökologischen und landschaftsökologischen Bewertungen eines Fachbüros erfordert ebenfalls die Neuauslegung. Hinzu kommt die genauere Festlegung, welche Gehölze anzupflanzen sind.dil

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