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Kinos in Schaumburg zufrieden mit Filmjahr 2015

Besucherzahlen gestiegen + Umfrage Kinos in Schaumburg zufrieden mit Filmjahr 2015

Die Kinos in Schaumburg verzeichnen dank der Rückkehr von altbewährten Helden und lang erwarteten Fortsetzungen im Jahr 2015 Rekordergebnisse. „Das war unser bestes Jahr“, freut sich etwa Jörg Ruhs, Geschäftsführer der Rintelner Cineworld GmbH.

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„Star Wars – Das Erwachen der Macht“ war auch bei den Filmtheaterbetrieben Rubba der erwartete Publikumsmagnet.

Quelle: Lucasfilm

Landkreis. Etwa 20 Prozent mehr Umsatz habe das Kino im Vergleich zu 2014 eingefahren. Auch beim Phoenix Kino in Bad Nenndorf sind die Besucherzahlen nach Angaben von Silke Busche, Geschäftsführerin des Betreibers Kur- und Tourismusgesellschaft, gestiegen. Das liege aber nicht nur an den „richtigen Filmen“, die im vergangenen Jahr gestartet sind, wie Ruhs berichtet. Auch der Umstand, dass kein sportliches Großereignis wie eine Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2015 ausgetragen wurde, spielte den Kinobetreibern in die Karten. „Die Verleiher haben bei der letzten WM so gut wie gar nichts in die Kinos gebracht.“

Star Wars besonders beliebt

So wie bundesweit entpuppte sich auch in den Spielstätten der Filmtheaterbetriebe Rubba in Bückeburg, Stadthagen und Steinbergen der zum Jahresende gestartete siebte Teil der „Star Wars“-Reihe „Das Erwachen der Macht“ als der ganz große Publikumsmagnet. 8,4 Millionen Kinobesucher wollten den Streifen bis zum Jahresende sehen. Damit avancierte das Sternen-Epos zum vierterfolgreichsten Film der deutschen Kinogeschichte. Auch im Kino-Center Rinteln erreichte die Fortführung der Saga hinter den zweitplatzierten „Minions“ ein Platz auf dem Treppchen. „Star Wars war der dritterfolgreichste Film“, sagt Ruhs vom Kino Rinteln. Er gibt aber zu bedenken, dass der Film erst in der zweiten Dezemberhälfte 2015 gestartet ist.Dass sich aber ausgerechnet die Fortsetzung einer deutschen Komödie als zweiterfolgreichster Film des Jahres dem galaktischen Überflieger „Star Wars“ an die Fersen heften würde, werden wohl sicherlich deutlich weniger Filmkritiker und Analysten vorausgesehen haben: „Fack Ju Göhte 2“, der zweite Teil der turbulenten Schulabenteuer des einstigen Bankräubers Zeki Müller, gespielt von Elyas M’Barek, schwang sich in den deutschen Kino-Jahrescharts mit 7 639 878 Besuchern auf Rang zwei. In Rinteln war der Streifen gar der umsatzstärkste des Jahres. Der jüngste Bond-Film „Spectre“, der bundesweit mit 7 012 404 Besuchern den dritten Platz erreichte, schaffte es in Rinteln hingegen nur auf den sechsten Rang.

Faszination Kino lockt Schaumburger in die Lichtspielhäuser

Die Top Drei des Phoenix Kinos haben dagegen einige Überraschungen parat. Das liegt aber auch an der grundlegenden Ausrichtung des Lichtspielhauses als Programmkino. „Wir haben in der Regel viele Arthouse-Filme im Programm, die eine andere Zielgruppe als die Blockbuster ansprechen“, erklärt Busche vom Phoenix Kino. Auf Platz eins landete dort im Jahr 2014 „Honig im Kopf“. Den zweiten Rang erreichte „Monsieur Claude und seine Töchter“. Immerhin ein Blockbuster erreichte das Treppchen: „Spectre“.
Die zum Liebe zum Kino scheint ungebrochen. „Man erlebt etwas Großes gemeinsam mit anderen“, erklärt Ruhs die Faszination, die das Kino seiner Meinung nach weiterhin ausmacht. „Wenn ich eine Komödie mit Hundert Leuten im Saal gucke, werde ich ganz anders abgeholt“, ist der Geschäftsmann sicher. „Viele Menschen wollen sich das Erlebnis Kino einfach nicht entgehen lassen und komplett in einen Film eintauchen“, bekräftigt auch Busche. 

Sind die Schaumburger Cineasten?

Christina Hilbrich (56) aus Pohle

„Ich gehe gar nicht mehr ins Kino. Einfach aus Bequemlichkeit. Außerdem gibt es ja noch das Fernsehen.“

Maxi Usmers (17) aus Achim:

„Ich gehe eigentlich nicht ins Kino. Das lohnt sich nicht. Man kann sich die Filme auch später im Fernsehen angucken.“

Lilo Spennemann (65) aus Wölpinghausen

„Ich bin gerne im Kino, da für Spaß, Unterhaltung und Ablenkung gesorgt wird. ,Ich bin dann mal weg’ war mein letzter Film.“

Ulrich Lammbeck aus Stadthagen

Wenn ich überhaupt ins Kino gehe, dann mit meinen Enkeln. Zuletzt haben wir ,Die Minions’ geschaut.“

Yvonne Perkovic (60) aus Stadthagen

„Der Fernseher zu Hause kann noch so groß sein, im Kino herrscht eine andere Atmosphäre und man kann abschalten.“

Xenia Sauermann (19) aus Hameln

„Ich gehe gern ins Kino, wegen des Ambientes und weil es die Filme zu dem Zeitpunkt im Internet noch nicht gibt.“

Katja Bahnmüller (40) aus Sachsenhagen

„Ich gehe alle zwei Monate, weil es in der Nähe ist. Zudem sind die Preise in Stadthagen noch günstig, im Gegensatz zu Hannover.“

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