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Kirchengemeinden wollen sich für Flüchtlinge engagieren

Im Mai wird über finanzielle Hilfe gesprochen / Musiker und Diakon einstellen Kirchengemeinden wollen sich für Flüchtlinge engagieren

Der Vorstand des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg wird sich im Mai mit dem Thema Flüchtlingshilfe beschäftigen.

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Flücktlinge sollen Hilfe aus dem Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg bekommen.

Quelle: dpa

Rinteln/Landkreis. In vielen Kirchengemeinden im Landkreis Schaumburg engagieren sich Christen bereits ehrenamtlich in der Hilfe für die immer zahlreicheren kommenden Flüchtlinge. Auch in Rintelns Nordstadt gibt es dafür Beispiele. Das Haus der Diakonie an der Rintelner Bäckerstraßen verzeichnet in jüngster Zeit ebenfalls einen starken Ansturm von Flüchtlingen, die finanzielle Hilfe für die diversen Notwendigkeiten erbitten. Sozialarbeiter Martin Barwich stößt dort mit seinen Möglichkeiten schon an Grenzen. Im Mai befasst sich nun der Kirchenkreisvorstand mit dem Thema Flüchtlingshilfe.
Im jüngsten Ephoralbericht des Superintendenten Andreas Kühne-Glaser für den Kirchenkreistag des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg, der jetzt in Großenwieden tagte, heißt es dazu, Barwich werde in die nächste Vorstandssitzung eingeladen. Mit ihm solle überlegt werden, wo und wie zentral von der Kirchenkreisleitung und den kirchlichen Einrichtungen aus beziehungsweise auch mit Kirchenkreismitteln geholfen werden kann oder schon vorhandene Projekte und Hilfsmaßnahmen zu unterstützen sind. Bessere Vernetzung der Informationen und Kooperation mit anderen möglichen Geldgebern wird angeregt. Kühne-Glaser appelliert aber auch, nicht nur mit den Händen, sondern auch mit deutlichen Worten Partei für die Notleidenden zu ergreifen, denn die „noch überwiegend positive Stimmung in der Bevölkerung“ könnte bei immer mehr Flüchtlingen auch umkippen. Kühne-Glaser: „Es steht uns gut an, wenn wir im Netzwerk der Helfenden in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen.“
In den nächsten Jahren wird der Kirchenkreis wohl keine Stellen sparen müssen, im Gegenteil, er bekommt in Kürze zwei neue Kräfte dazu. Mit Unterstützung der Landeskirche wird eine auf fünf Jahre befristete Projektstelle für einen Anfänger in der Kirchenmusik besetzt. Bewerbungen liegen schon vor, im Mai geht es in die engere Wahl. Ebenfalls auf fünf Jahre ist die Stelle eines Diakons im Rahmen der Förderung der Berufsanfänger in der Landeskirche angelegt. Hierzu werden 50 Prozent Zuschuss bei der Landeskirche beantragt. Diese Kraft soll sich vorwiegend um Konfirmanden, Kinder- und Jugendarbeit kümmern.
Mitgeteilt wurde, das der frühere Superintendent Peter Neumann spätestens 2016 den Vorsitz im Förderverein des „Hauses der Weltreligionen“ niederlegen will. Der Vorstand sucht neue Mitarbeitende für Programmgestaltung, Organisation und Technik. Interessenten können sich bei Neumann, Telefon (0 57 51) 92 35 80, melden.
Der Pfingstempfang für alle Mitarbeitenden in den Gemeinden des Kirchenkreises am 28. Mai beginnt um 19.30 Uhr in der St.-Marien-Kirche Hessisch Oldendorf. Für Unterhaltung sorgt das „Jazz-Theater“ mit Hanna Legatis und Martin Kunze mit dem Stück „Ich bin so frei!“ (Auf der Spurensuche nach der Freiheit eines Christenmenschen“ – frei nach Martin Luther). Der 7. Reformationsempfang wird am Donnerstag, 12. November, 17 bis 19.15 Uhr, wieder im Ratskellersaal Rinteln stattfinden.  r

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