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Kirchenkreis schreibt Schwarze Zahlen

Grafschaft Schaumburg Kirchenkreis schreibt Schwarze Zahlen

Der Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg schreibt aller Vorrausicht nach auch in den kommenden beiden Jahren Schwarze Zahlen. Der bei der vierten Sitzung des Kirchenkreistages beschlossene Haushaltsplan für das Jahr 2015 sieht einen Überschuss in Höhe von knapp 60000 Euro vor, im Jahr darauf sollen es etwa 21500 Euro sein.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Landkreis. „Damit haben wir einen ganz soliden Haushalt“, sagte Kirchenkreisvorsitzender Michael Behrndt. Bereits im vergangenen Jahr konnte ein Plus von knapp 16000 Euro eingefahren werden.

 Auch um die Finanzplanung der Hannoverschen Landeskirche, die Ende November bei der dritten Tagung der 25. Landessynode beschlossen werden soll, scheint es gut bestellt zu sein. „Die Zeichen stehen aufgrund der weiter erwarteten guten Kirchenbeitragseinnahmen so positiv, dass im nächsten Planungszeitraum bis einschließlich 2020 voraussichtlich keine Einsparungen notwendig sein werden“, sagte Superintendent Andreas Kühne-Glaser.

 Allerdings stehen sowohl die Landeskirche als auch der Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg vor den Herausforderungen des demografischen Wandels und der damit einhergehenden zurückgehenden Zahl an Gemeindemitgliedern. „Wir werden in 30 Jahren etwa 30 Prozent Mitglieder eingebüßt haben“, prognostizierte Kirchenamtsleiterin Andrea Furche. Dieser Trend sei schon jetzt eindeutig erkennbar. Ende 2004 haben noch etwa 53500 Gemeindemitglieder im Kirchenkreis gelebt. Zehn Jahre später, im Oktober 2014, sei die Zahl derer, die der Hannoverschen Landeskirche zugehörig sind, auf 46312 geschrumpft.

 Um den daraus resultierenden Wegfall von Einnahmen aufzufangen, hat die Landeskirche bereits Vorschläge an die Kirchenkreise übermittelt. Konkret seien die Verantwortlichen in Hannover allerdings nicht geworden, wie es seitens des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg heißt. So soll etwa das ehrenamtliche Engagement verstärkt werden und eine langfristige Personalplanung erfolgen. „Weiterhin ist vorgesehen, dass der Gebäudebestand der Gemeinden verringert wird und die regionalen Kirchengemeinden untereinander stärker vernetzt sind“, sagte Kirchenamtsleiterin Furche.js

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