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Kitas: Bund gibt Geld für Sprachförderung

Finanzspritze Kitas: Bund gibt Geld für Sprachförderung

Der Bund fördert sechs Schaumburger Einrichtungen mit jeweils 25.000 Euro pro Jahr aus dem Programm „Sprach-Kitas“. Ziel ist es, die sprachliche Bildung in der frühkindlichen Erziehung zu stärken.

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Spielen und lernen: Für sechs Schaumburger Kitas gibt es Geld vom Bund für die Sprachförderung. Symbolbild dpa

Landkreis. Zu den sogenannten Schwerpunkt-Kitas in Schaumburg zählen der Kindergarten Herminenstift und die Krippe Zwergenland in Stadthagen, die Kita Rehren (Auetal), der evangelisch-lutherische Kindergarten Bodelschwingh-Haus (Bückeburg), der Integrative Kindergarten in Obernkirchen und die Krippe Wichtelburg (Rinteln).

Nach Angaben der Stadt Stadthagen dient das Geld aus dem Bundesprogramm – wie bereits in der letzten Förderperiode (2012 bis 2015) – größtenteils dazu, eine Sprachförderfachkraft (ausgebildete Logopädin) anzustellen. Zudem sollen Fort- und Weiterbildungen finanziert werden.„Die fehlende Differenz für die Beschäftigung der Sprachförderkraft trägt darüber hinaus die Stadt Stadthagen aus eigenen Mitteln“, betont Stadtsprecherin Bettina Burger. Diese Aufteilung habe sich bewährt, da von den Fortbildungen auch die anderen Erzieherinnen der Kindertagesstätte profitieren und im Bereich der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung über die Sprachförderfachkraft erste Erfahrungen sammeln.Neben dem Landessprachprogramm sei die Förderung des Bundes ein wichtiger Baustein zur sprachlichen Bildung innerhalb der Kindertagesstätten. „Aufgrund dessen sind wir sehr froh, wieder in der jetzigen Förderperiode berücksichtigt worden zu sein, da gerade die Kita-Leitungen die Zusammenarbeit mit der Sprachförderfachkraft sehr zu schätzen gelernt haben“, berichtet Burger.Wünschenswert aus Sicht der Stadt sei es, wenn in Zukunft weitere Kindertagesstätten von einem solchen Förderprogramm profitieren könnten. „Hier ist eindeutig noch weiterer Bedarf vorhanden“, der nicht abgedeckt werde. Dies sei umso gravierender, weil in der heutigen Zeit die Sprachförderung in der frühkindlichen Bildung unabdingbar sei.Insgesamt stellt der Bund von 2016 bis 2019 jährlich 100 Millionen Euro für 4000 Schwerpunkt-Kitas zur Verfügung. Das Geld dient zum einen dazu, die Erzieher durch eine zusätzliche Sprachfachkraft in der Einrichtung zu unterstützen. Darüber hinaus finanziert das Programm eine Fachberatung, die die Sprach-Kitas bei der Qualitätsentwicklung unterstützen soll.„Das ist ein wichtiger Beitrag für die Qualität unserer Kitas und der Sprachförderung vor allem für die Unterstützung von bildungsfernen und auch neu zugewanderten Familien“, meint der hiesige Bundestagsbageordnete Maik Beermann (CDU). ber 

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