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Klinikum geprüft: Kein Schimmel

Gerüchte Klinikum geprüft: Kein Schimmel

Das Gerücht hält sich seit Monaten: Der Neubau für das Gesamtklinikum in Vehlen sei voller Schimmel. Jetzt wurden die Vorwürfe von offizieller Seite überprüft. Ergebnis: Kein Schimmel. Auch das das MRT durch die Decke gebrochen sein soll, ist nicht wahr, sagt Krankenhaussprecherin Nina Bernard. 

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Ein Blick in den Flur.

Quelle: pr.

Landkreis. Eine anonyme Anzeige war beim niedersächsischen Sozialministerium eingegangen. Von dort wurde das Staatliche Baumanagement Weser-Leine beauftragt, den Hinweisen nachzugehen. Schließlich hat es eine Begehung des Gebäudes mit externen Fachleuten gegeben. Eine Sprecherin des Sozialministeriums hat die Vorgänge und auch das Ergebnis der Begehung den Schaumburger Nachruchten gegenüber bestätigt.

 „Rund 20 Räume auf allen Ebenen wurden genau untersucht“, sagt Nina Bernard. Die Sprecherin der Betreibergesellschaft Agaplesion Evangelisches Krankenhaus Schaumburg führt aus: „Es war nirgendwo Schimmel.“ Insbesondere hätten die Fachleute die Außenwände der ersten Ebene sowie die Räume mit Anschlüssen an Flachdächer untersucht.

 Somit liege der Gesellschaft nun ein Bericht vor, der bestätigt: „Es gibt keine Hinweise auf Schimmel.“ Zusätzlich habe Agaplesion das Gebäude bereits zuvor alle drei Wochen von einem externen Hygienebüro sichten lassen.

 Ebenfalls gegen Schimmel wirke, dass bereits seit Oktober 2015 geheizt wird. Die Blockheizkraftwerke seien in Betrieb, hätten bereits eine erste Wartung und 800 Arbeitsstunden hinter sich.

 Weiteres Gerücht:  MRT bricht durch Decke

 Ein weiteres Gerücht machte jüngst im Landkreis die Runde: Das MRT sei durch die Decke gebrochen. Auch dies bezeichnet Bernhard als unwahr. „Der Standort des MRTs ist seit Jahren bekannt, deshalb wurde die Decke extra verstärkt“, erklärt die Sprecherin. Und das bereits „vor mehr als zwei Jahren, als die Decke gegossen wurde“. Der Beton sei an dieser Stelle dicker und mit mehr Stahl versehen.

 Der weitere aktuelle Baustand laut Bernard: Der Wirtschaftshof ist betoniert und trocknet. Das Kühlwasser läuft, ab der kommenden Woche soll Trinkwasser durch alle Leitungen fließen. Die Lüftungsanlagen in allen drei Kuben sind angeschlossen und Probe gelaufen. Die endgültige Inbetriebnahme soll nach der Bau-Feinreinigung erfolgen.

 Sind die Lüftungsanlagen in Betrieb, soll es auch Hygieneprüfungen geben. Die Möbel für die Patientenzimmer sind bereits vor Ort, die Betten sollen etwa Mitte August folgen.

 Fassadenbeklebung und Beschilderung soll es erst geben, wenn alles andere fertig ist, also zum Beispiel auch die Scheiben gereinigt worden sind. Die Bäume auf dem Gelände werden zwei Jahre lang von der Gärtnerei Boymann gepflegt.

 Bernard zufolge ist die Geschäftsführung weiterhin zuversichtlich, den zuletzt genannten Eröffnungs-Zeitraum Herbst 2017 einhalten zu können. Ursprünglich war der Jahresanfang geplant gewesen.  jcp

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