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Kooperation ins Glück

Generationsbrücke Deutschland Kooperation ins Glück

Eine Brücke zwischen den Generationen, die scheint in Zeiten des demografischen Wandels notwendig. Diesen Eindruck hat auch die Bürgerstiftung Schaumburg gewonnen, denn sie möchte sich dafür einsetzen, dass junge und alte Menschen verstärkt zusammengeführt werden.

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Das Interesse an der Infoveranstaltung der Generationsbrücke Deutschland war groß.

Quelle: jemi

Landkreis. In diesem Zusammenhang ist die Schaumburger Stiftung auf die „Generationsbrücke Deutschland“ aus Aachen gestoßen. „Wir sind das erste generationenübergreifende Sozialunternehmen in Deutschland und initiieren Begegnungen zwischen alten pflegebedürftigen und jungen Menschen“, erläutert Projektkoordinator Hans Schleicher-Junk.

Er stellte das Projekt jetzt im Kreishaus Erziehern, Lehrern und Mitarbeitern aus Pflegeeinrichtungen vor. Über 40 Interessierte waren der Einladung gefolgt und mit dieser Resonanz war Rolf Watermann von der Bürgerstiftung sehr zufrieden. „Die rege Diskussion hat gezeigt, dass wir mit diesem Thema einen Nerv getroffen haben“, so Watermann. Schnell stellte sich beim gemeinsamen Gespräch heraus, dass viele Einrichtungen bereits Kooperationen miteinander eingegangen sind – teilweise bereits schon seit vielen Jahren. Sie berichteten von erfolgreichen Treffen, aber auch von Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung. Die meisten Vertreter der Einrichtungen zeigten großes Interesse, die Kooperationen zu vertiefen und mithilfe der Generationenbrücke aus Aachen zu verbessern.

Aktives Miteinander

Schleicher-Junk von der Stiftung berichtete, dass die Kooperationstandems im Idealfall räumlich dicht bei einander liegen sollten, um die Organisation zu erleichtern. „Das Konzept der Generationsbrücke hat sich in der Praxis bewährt“, meinte der Projektkoordinator. Wichtig sei, eine altersgerechte Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen. Außerdem habe sich eine Regelmäßigkeit und feste Partnerschaften bewährt. Das Konzept der Generationsbrücke sieht auch ein aktives Miteinander und ritualisierte Begegnungen vor.

„Es geht darum, Glücksmomente zu schaffen, die in der Seele hängen bleiben“, sagte Schleicher-Junk. Im Vordergrund stehen seiner Ansicht nach, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen und die gegenseitige Wertschätzung zu vergrößern. Beide Seiten seien häufig vorurteilsbehaftet.

Da die Bürgerstiftung von dem Konzept überzeugt ist, hat sie die Kostenübernahme für eine Fortbildung für insgesamt vier Tandems – also insgesamt acht Einrichtungen –zugesagt. „Man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Deshalb wollen wir ein Konzept, das sich bereits über Jahre hinweg positiv entwickelt hat, nun auch in Schaumburg initiieren“, sagte Watermann. Er ist überzeugt, dass das Konzept vielen Einrichtungen bei der Umsetzung helfen könne und die bereits bestehenden Kooperationen weiter wachsen können.  jemi

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