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Kreativ gegen Extremismus und für Demokratie

Landkreis Kreativ gegen Extremismus und für Demokratie

„Ehrlichkeit als Chance“: Unter diesem Motto steht eine weitere Aktion des Landkreises gegen Extremismus bei Jugendlichen. Für einen groß angelegten Jugendkongress im Juli erwartet der Landkreis 200 junge Teilnehmer, die an unterschiedlichen Workshops rund um Demokratie, kulturelle Vielfalt und kreative Aktionen teilnehmen können.

Landkreis (kle). Dem Thema Kampf gegen Extremismus „widmen wir uns schon seit mehreren Jahren“, erklärt Landrat Jörg Farr, sowohl mit eigens organisierten Aktivitäten wie dem kommenden Kongress oder auch Fachtagungen für Lehrer, als auch durch die finanzielle Unterstützung von Aktionen Dritter. „Der Jugendkongress soll nun ein weiterer Baustein auf diesem Weg sein“, so Farr. Dabei arbeitet der Landkreis auch eng mit den Schulen zusammen, immerhin sollen die jungen Teilnehmer aus den siebten und achten Klassen aller weiterführender Schaumburger Schulen kommen, also bis zu zehn aus jeder Schule.

Hintergrund für den Fokus auf das Thema Demokratie, so Farr, bilde das bekannte Zitat, dass „niemand als Extremist geboren wird“. Aber Demokratie sei nichts Selbstverständliches, sondern etwas, das man sich immer wieder neu erarbeiten müsse.

„Entsprechend wollen wir damit nicht auf Einzelfälle reagieren“, ergänzt Kreisdezernentin Katharina Augath, „sondern grundsätzliche Werte vermitteln“. Die Flyer zu dem Kongress werden an den Schulen ausgeteilt, Abgabeschluss ist am 31. Mai.

Die Workshops sollen sich der Thematik auf unterschiedliche Weise annähern – die einen auf kreativem Wege mit kreativem Schreiben oder Hip-Hop-Tanz, andere mit Diskussionen zu Fragen wie „Respekt, Toleranz und die Meinungsvielfalt – wie entstehen diese Werte?“. Politik sollen die Jugendlichen auch einmal von einer anderen, spannenden Seite kennenlernen, indem sie sich beim Workshop „Flashmob, Smartmob, Walking Act“ mit kreativen Formen der politischen Meinungsäußerung beschäftigen oder gemeinsam herausfinden, wie eine Demonstration, sei es von Rechten oder Linken, eigentlich abläuft.

„Ein wünschenswertes Ergebnis wäre“, so Kreisjugendpfleger Andreas Woitke, „wenn das Ganze auf ein großes Echo stößt“, dass Jugendliche, denen die Veranstaltung gut gefallen hat, in ihrer jeweiligen Schule die Anregung geben, ähnliche Aktivitäten auch vor Ort zu gestalten.

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