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Aus dem Landkreis Kreis beantragt Fördergeld für Klimaschutz
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Kreis beantragt Fördergeld für Klimaschutz
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00:27 10.10.2015
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Landkreis

Die derzeitige 65-prozentige Förderung aus Bundesmitteln läuft im Fall des Klimaschutzmanagers Horst Roch Ende 2016, beim Klimaschutzmanager für Schulen, Burkhard Wolters, Ende 2017 aus. Nun hat die Bundesregierung ein neues Programm „Masterplan 100 Prozent kommunaler Klimaschutz“ aufgelegt. Aus diesem Förderfonds werden Personal- und Sachkostenmittel zur Konzepterstellung und der anschließenden Umsetzung von Klimaschutzaktivitäten zu 80 Prozent finanziert. Und zwar von Mitte 2016 an für einen Förderzeitraum von vier Jahren. Dabei können von einem Landkreis in der Größenordnung von Schaumburg jährlich Mittel von bis zu 240000 Euro abgerufen werden.

Zusätzlich kann im Rahmen des Masterplans die Förderung einer ausgewählten investiven Maßnahme, die in ganz besonderem Maße zur Reduktion von Energieverbrauch und Treibhausgas-Emissionen beiträgt, mit einem Zuschuss von maximal 200000 Euro gefördert werden.

Landkreise, die von dem Fördertopf profitieren wollen, müssen sich folgenden beiden Hauptzielen verpflichten: Die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 95 Prozent und die Reduzierung des Endenergieverbrauchs bis 2050 um 50 Prozent. Beide Ziele des Bundesprogramms sind bereits Inhalt des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises.

Einmütig hat der Kreistag die Verwaltung beauftragt, eine Aufnahme in das Förderprogramm zu beantragen. Da der überregionalen Vernetzung für eine möglichst erfolgreiche Bewerbung eine besondere Bedeutung zukommt, soll die Antragstellung von der Klimaschutzagentur Weserbergland koordiniert und zusammen mit den Nachbarkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Nienburg erarbeitet werden. ssr

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