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Kreis gibt 193.000 Euro für Ortswehren

Rettungswesenausschuss Kreis gibt 193.000 Euro für Ortswehren

Die Anschaffung einer jeweils zweiten Wärmebildkamera durch größere Feuerwehreinheiten wird künftig vom Landkreis mit 50 Prozent der Kosten bis maximal 4000 Euro finanziell gefördert.

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Quelle: dpa

Landkreis. Diesen Beschluss hat der Ausschuss für Rettungswesen, Feuerwehr- und Katastrophenschutz des Kreistags einmütig gefasst. In diesem Sinne bedacht werden sollen Schwerpunkt- und Stützpunktfeuerwehren, in der Regel also Einheiten auf Stadt- und Samtgemeindeebene.

Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote hatte den Politikern vor Augen geführt, dass bei größeren Bränden eine zweite Wärmebildkamera zum Auffinden von Personen in brennenden Gebäuden sehr sinnvoll sei.

Das Feuer werde stets von zwei Seiten bekämpft. Beide vorrückenden Trupps müssten die Suchmöglichkeit per Wärmebildkamera haben. Diese Darstellung überzeugte die Fachpolitiker. Als Erste profitieren die Feuerwehren der Stadt Bückeburg und der Samtgemeinde Nienstädt, die entsprechende Anträge gestellt hatten, von der neuen Regelung.
Insgesamt beschloss der Ausschuss Zuschüsse für die Anschaffung von Fahrzeugen und Geräten durch Ortswehren in Höhe von 193.000 Euro. Im Fördertopf aus der Feuerschutzsteuer für dieses Jahr stehen noch weitere 116.000 Euro zur Verfügung.

Die Stützpunktfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum erhält 40 000 Euro für die Anschaffung eines Mittleren Löschfahrzeuges (MLF) als Ersatz für ein 28 Jahres altes Löschgruppenfahrzeug. Ebenfalls ein MLF will die Ortsfeuerwehr Scheie für ein abgängiges Tragkraftspritzenfahrzeug anschaffen und erhält dafür einen Zuschuss von 20.000 Euro. Die Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg bekommt 4250  Euro für die Anschaffung von Seilen, Gurten und Helmen für die neu gegründete Höhenrettungsgruppe, die auch überörtlich eingesetzt wird. Ein neues Zugfahrzeug erhält die Ortsfeuerwehr Bergdorf, der Zuschuss beträgt 2500 Euro.

Die Ortsfeuerwehr Rannenberg beschafft ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank für ein 28 Jahre altes Vorgängermodell und erhält einen Zuschuss von 20 000 Euro. Weil die Ortsfeuerwehr Lauenau oft auf der Autobahn im Einsatz ist, muss sie über eine Dekontaminations-Wanne verfügen. Weil die vorhandene Wanne technisch veraltet ist, wird eine neue gekauft, der Kreis fördert das mit 10.000 Euro.

57 Jahre alt ist das Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Schierneichen-Deinsen-Baum, es soll durch ein Löschgruppenfahrzeug ersetzt werden, Zuschusshöhe: 20.000 Euro. Der Rüstwagen der Schwerpunktfeuerwehr Stadthagen (Baujahr 1985) wird durch ein neues Exemplar ersetzt, die Zuschusshöhe beträgt 70.000 Euro.

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