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Aus dem Landkreis Kreis tritt „Hamelner Bündnis“ bei
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Kreis tritt „Hamelner Bündnis“ bei
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00:17 06.10.2017
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LANDKREIS

In dem im Frühjahr angelaufenen zweiten Verfahren für die Festlegung eines Trassenverlaufs mit Vorrang für Erdkabel hat der Netzbetreiber TenneT zwei Korridore östlich von Schaumburg, einer davon sogar östlich von Hannover, vorgeschlagen.

 Im Rahmen der durch die Bundesnetzagentur durchgeführten Antragskonferenzen hat das Land Thüringen aber von seinem Vorschlagsrecht Gebrauch gemacht und alternative Trassenkorridore vorgeschlagen. Diese würden auch durch Schaumburg führen, betroffene Kommunen wären die Samtgemeinden Sachsenhagen, Lindhorst, Niedernwöhren, Rodenberg und Sachsenhagen, die Gemeinde Auetal und die Städte Rinteln und Stadthagen.

 Landrat Jörg Farr sagte, beim ersten Verfahren habe man mit der kreisübergreifenden Zusammenarbeit „Bündnis Hamelner Erklärung“ gute Erfahrungen gemacht. Letztlich sei der beim ersten Antragsverfahren durch den Landkreis führende Trassenvorschlag zurückgezogen worden und ein zweites Verfahren eingeleitet worden. Dazu habe die Arbeit des Bündnisses sicherlich ihren Beitrag geleistet, betonte der Landrat.

 Durch die im Mai vorgenommene Umbildung des Bündnisses in einen Verein könne die Zusammenarbeit betroffener Kommunen gefestigt und verstetigt werden, sagte Farr: „Es ist gut, wenn wir da eintreten.“ Auf diese Weise könne der Landkreis Schaumburg seine Interessen mit Blick auf Südlink besser wahrnehmen. Der Verein setze sich laut Satzung „für eine transparente rechtsstaatlichen Grundsätzen sowie guter fachlicher Praxis genügende Planung von Infrastrukturvorhaben ein“. Auch das Thema Weserversalzung stehe für den Verein auf der Tagesordnung. ssr

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