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Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord übt Ernstfall

Gemeinsam stark Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord übt Ernstfall

Die Rettung von Personen, den Umgang mit Gefahrenstoffen sowie die Löschung eines Feuers und die Wasserversorgung unter besonderen Herausforderungen haben insgesamt 150 Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord aus Schaumburg auf dem Gelände der Continental AG in Hannover-Stöcken geübt.

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Die Brandbekämpfer im Einsatz auf dem Gelände der Continental AG.

Quelle: pr

Landkreis. Beteiligt waren die Feuerwehren aus Nenndorf, Niedernwöhren, Lindhorst, Rodenberg, Sachsenhagen und Stadthagen mit 30 Feuerwehrfahrzeugen. Unterstützung gab es vom DRK Einsatzzug Schaumburg, der zur Eigensicherung einen Rettungswagen für die Übung besetzte.

 Zwei simulierte Schadenslagen galt es, laut einer Pressemitteilung, zu bewältigen: Zum einen hatte in einem Gefahrstofflager ein Mitarbeiter mit einem Gabelstapler einen Behälter gerammt. Der Behälter wurde dadurch beschädigt und Dämpfe traten aus. Außerdem wurde der Fahrer des Staplers vermisst. Ein Atemschutztrupp ging in das Gebäude, um den Vermissten zu retten. Außerdem wurde der austretende Stoff ermittelt und nötige Schutzmaßnahmen getroffen.

 Die zweite Übung bestand darin, ein Feuer, das in einem Bunker ausgebrochen war, zu löschen, vermisste Personen zu retten und eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Um das Szenario möglichst realitätsnah darzustellen, wurde im Bunker Holz angezündet, das den Bereich stark verrauchte. Eine besondere Herausforderung war die Bergung einer verletzten Person, die unter schweren Stahlträgern eingeklemmt war. Mit Hilfe von Hebekissen wurde der Verletzte geborgen.

 Während beider Szenarien kümmerten sich die Einsatzkräfte um eine Löschwasserversorgung vom Mittellandkanal zu den Einsatzstellen. Schwierigkeit hierbei bestand in der Überquerung von zwei Gleisen der Hafenbahn Hannover. Insgesamt wurden etwa 2000 Meter Schlauch verlegt. Pro Minute standen für beide Bereiche jeweils rund 2400 Liter Löschwasser zur Verfügung. Die Bereitschaftsübung wurde von den Einsatzkräften bravourös abgearbeitet, so die Pressestelle der Kreisfeuerwehr.

 r

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