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Kreiswettbewerb der Kinder- und Jugendfeuerwehren

Laufen, kuppeln, knoten Kreiswettbewerb der Kinder- und Jugendfeuerwehren

Neun Jahre lang konnte niemand der Jugendfeuerwehr Möllenbeck den Titel des Kreismeisters streitig machen. Erst 2015 musste sich der amtierende deutsche Meister den Nachwuchs-Brandbekämpfern aus Rodenberg geschlagen geben. Doch dieses Jahr sicherte sich die Gruppe zwei wieder den Spitzenplatz.

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Bei den Wettbewerben sind Geschick, Kondition und Konzentration gefragt. Der Brandschützer-Nachwuchs ist mit Feuereifer bei der Sache. 

Quelle: js

Landkreis. Der Wettbewerb, ausgerichtet auf dem Sportplatz der Magister-Nothold-Schule in Lindhorst, war in zwei Teile gegliedert. Bei der feuerwehrtechnischen Hälfte mussten die je neun Jugendlichen der 63 teilnehmenden Teams einen trockenen Löschangriff simulieren.

Fiktives offenes Gewässer

Die Übung begann damit, dass der sogenannte Angriffstrupp zwei Druckschläuche von einem Verteilerplatz unter einer Leiterwand hindurch verlegen musste und sich anschließend an der Zielmarkierung positionierte. Parallel dazu stellte der Wassertrupp gemeinsam mit dem Schlauchtrupp die Wasserversorgung durch die Verlegung von vier Saugschläuchen von einem fiktiven offenen Gewässer sicher.

Außerdem mussten Angriffs- und Wassertrupp zum Ende der Übung an einer vorbereitenden Apparatur unter Zeitdruck vier Knoten und Stiche anlegen. Ein Wertungsteam übernahm dabei das Zählen von Fehlerpunkten. Schnelligkeit machte sich im erstgenannten Teil übrigens nicht bezahlt. Es galt lediglich, die Übung innerhalb von sieben Minuten zu beenden.

400-Meter-Lauf

Ganz anders gestaltete sich die Sachlage im zweiten Teil des Wettbewerbs, welcher einen 400-Meter-Lauf umfasste. Dieser war in neun Laufabschnitte geteilt. Einige der Jugendlichen, bei denen erstaunlich viele Mädchen vertreten waren, mussten innerhalb ihrer Laufstrecke zusätzliche Aufgaben erfüllen. Dazu gehörte etwa das Aufrollen eines C-Druckschlauchs, das Überlaufen eines Laufbretts oder das Anlegen von Feuerwehrschutzausrüstung.

Neben den beiden Teilwettbewerben floss in die Punktrechnung ebenfalls der sogenannte Gesamteindruck ein: Unangemessenes Verhalten der Truppmitglieder führte dabei etwa zu Punktverlusten.

Die Gruppe zwei der Jugendfeuerwehr Möllenbeck bewies besonderes Geschick und schaffte es mit 1420 Punkten an die Spitze. Auf Platz zwei und drei folgten die Gruppen zwei und drei der Jugendfeuerwehr Pollhagen mit 1416 beziehunsgweise 1415 Punkten.

Nord und Süd des Landkreises dominierten auch die weitere Verteilung: Bis zum sechsten Platz gingen alle Ränge an Möllenbecker oder Pollhäger Gruppen. js

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