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Kunst für den guten Zweck

Awo-Stiftung zieht Bilanz Kunst für den guten Zweck

Der Awo-Stiftung „Für mehr Menschlichkeit“ stehen derzeit 13.991 Euro als freie Mittel zur Verfügung. Diese setzen sich aus Zinserträgen in Höhe von 12.857 Euro und Spenden von insgesamt 1.134 Euro zusammen.

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Heinz Janzen (rechts) und Freundin Eleni Gonsior haben die Pappmaché-Skulptur, gefertigt von Martina Reis (links), ersteigert.

Quelle: pr.

Landkreis. Im vergangenen Jahr hat die Stiftung soziale Projekte im Landkreis mit insgesamt 1.800 Euro unterstützt. Über die Stiftungsfinanzen und -projekte berichtete Heidemarie Hanauske, Vorstandsvorsitzende der Awo-Stiftung und Geschäftsführerin des Awo-Kreisverbandes, beim diesjährigen Stifterforum in Lauenau in ihrer Bilanz.

 Der größte Betrag, 1.500 Euro, gespendet von der Sparkasse Schaumburg, ist in diesem Jahr in einen Willkommensgruß geflossen: Die Awo-Stiftung hat alle Flüchtlingskinder, die im Landkreis ankamen, mit einem Rucksack gefüllt mit Spielzeug bedacht. Kuscheltiere gab es für die Kleinsten, Malbücher für die Fünf- bis Zehnjährigen und unter anderem eine Frisbeescheibe, Vokabelhefte und kleine Hygieneartikel für die Zehn- bis 14-Jährigen. Die Kinder, berichtete Hanauske, seien „vor Freude außer sich“ gewesen und den Sozialarbeiterinnen „um den Hals gefallen“. Unterstützt wurde die Aktion, die aufgrund des großen Erfolges auch für 2015 angepeilt wird, außerdem von der Stadthäger Firma „Spiel mit“.

 Die Rucksack-Aktion sei ganz im Sinne der Stiftung gewesen. Nicht mit großen Sprüngen, aber „stetig fließend“ könne die Stifung vielen kleinen, eher unauffälligen sozialen Projekten zur Umsetzung verhelfen. Seit Gründung im Jahr 2008 hat die Stiftung mit insgesamt 23.000 Euro geholfen.

 Die Awo-Stiftung verfügt über ein Gesamtvermögen von 162.213 Euro und ein Grundstockvermögen von 148.221 Euro. In den Fördertopf fließt auch der Erlös des siebten Stifterforums: Die Versteigerung einer Pappmaschee-Skulptur der Nienstädter Künstlerin Martina Reis nach amerikanischer Art ergab 1.030 Euro. Der Stadthäger Steuerberater Heinz Janzen, Mitglied im Vorstand, gab den höchsten Betrag und durfte das Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Es soll nun seine Kanzlei zieren. sk

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