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Lärmproblem noch immer nicht gelöst

Kinobau verzögert sich seit mehr als zwei Jahren Lärmproblem noch immer nicht gelöst

Eigentlich sollte das Popkorn schon knistern und die neusten Streifen die Besucher in das Kino locken – doch es kam anders. Seit mehr als zwei Jahren wartet die Kinobetreiber-Familie Ruhs aus Rinteln darauf, ihr Multiplex-Kino in Minden eröffnen zu können.

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Bisher hindern strenge Lärmschutzauflagen die künftigen Betreiber des Großkinos an der Umsetzung ihres Vorhabens in Minden.

Quelle: Archiv

Landkreis. Die Schallschutzauflagen hinderten sie bisher daran. Denn obwohl das rund 10000 Quadratmeter große Gelände, dass die Familie im März 2012 ersteigerte, an einer viel befahrenen Kreuzung liegt, gelten strenge Lärmschutz-Auflagen. „Wir reichen keinen Bauantrag ein, wenn wir keine Planungssicherheit haben“, sagt Christina Ruhs.

 Dass ihnen der Verkehrslärm an der Kreuzung Ringstraße/Stiftstraße so große Probleme beireiten würde, hatte sie nicht geahnt. „Das Kino selbst soll schallisoliert werden“, erklärt die Kinobetreiberin. Den Knackpunkt bildet jedoch der Lärm, den die an- und abfahrenden Autos der Kinobesucher nach 22 Uhr, also nach den Spätvorstellungen, verursachen werden. Der von den Ruhs beauftragte Architekt arbeite derzeit an einer Lösung des Problems. Die Geschäftsfrau hofft, dass es in diesem Jahr nun endlich losgehen kann. „Sobald das Konzept steht, werden wir den Bauantrag einreichen.“

 Damit dürfen sich Filmliebhaber in der Region auf ein Kinoangebot, ähnlich wie in den großen Kinoketten in Hannover oder Bad Oeynhausen, freuen. In den Neubau mit mehreren Kinosälen soll nach Angaben von Ruhs auch die auf dem Gelände ansässige Pizzeria integriert werden, sodass Besucher den Kinoabend mit einem Essen abrunden können.

 Außer dem Kinocenter in Rinteln betreiben die Ruhs auch die „Birke“, das „Savoy“ und das „Cinema am Schwan“ in Minden. Die traditionellen Kinosäle sollen, sobald das neue Großkino den Betrieb aufgenommen hat, in Programmkinos umgewandelt werden. tbh

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