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Land genehmigt 95 Millionen Euro für das Klinikum

Landkreis / Gesamtklinikum Schaumburg Land genehmigt 95 Millionen Euro für das Klinikum

Mit nach eigenem Bekunden „fröhlichem Gesicht“, weil „außerordentlich erfreut“, ist Claus Eppmann vor die Presse getreten. Der Geschäftsführer der Projektgesellschaft für das geplante Gesamtklinikum Schaumburg verkündete „einen Meilenstein auf unserem Weg“: Das Land Niedersachsen habe mitgeteilt, dass die beantragten Fördermittel von 95 Millionen Euro genehmigt worden sind. Damit sei die Finanzierung endgültig in trockenen Tüchern, zeigte sich Eppmann zufrieden.

Landkreis (ssr). Diese Förderzusage gelte mit Blick auf die vorgelegte Planung „vollumfänglich ohne jede Einschränkung“, betonte Eppmann und fügte spitz hinzu: „Daran war im Vorfeld ja hier und da gezweifelt worden“.

Das Land habe mit dem Bescheid erneut deutlich gemacht, dass es die Zusammenführung der drei Krankenhäuser in Schaumburg als ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt im Bereich der Krankenhausversorgung ansehe, so Landrat Jörg Farr in einer ersten Bewertung.

Klaus-Dieter Vogt, Vorsitzender der Stiftung Bethel, hob hervor, dass das Land mit der Bewilligung auch die Bemühungen des Projektträgers um eine kostenbewusste Realisierung anerkannt habe. Michael Schwekendiek, Geschäftsführer des Klinikumträgers „ProDiako“, sieht das Projekt „auf einem sehr guten Weg“. Mit dem Förderbescheid sei nunmehr „der wichtigste Finanzierungsbaustein gesichert“.

Eppmann ergänzte, dem Land sei es angesichts der allgemeinen Finanzlage nicht leicht gefallen, diese Fördersumme zur Verfügung zu stellen. Deshalb gebe es einen intensiven Austausch auf fachlicher Ebene. Mindestens 30 Abstimmunsggespräche habe es bisher gegeben, zum Beispiel alleine vier zum Thema OP-Planung. Das der Prozess von der Landeskrankenhausgesellschaft „fachlich so eng begleitet wird, ist ein hohes Gut“, lobte Eppmann.

Die Projektabwicklung für das Gesamtklinikum mit Standort Vehlen liege „voll im Zeitrahmen“, so der Manager weiter. Der Baubeginn sei für April 2012 vorgesehen, mit der Fertigstellung könne aus heutiger Sicht für Herbst 2014 gerechnet werden.
Während einer gemeinsamen Sitzung waren die Fraktionen des Kreitags über den aktuellen Stand unterrichtet worden. Dabei ist es auch um das Thema Mehrbettzimmer gegangen.

Vertreter der Projektgesellschaft berichteten, derzeit seien neun Mehrbettzimmer mit jeweils drei oder vier Betten vorgesehen. Insgesamt soll das Klinikum 236 Zimmer bekommen, darunter 52 Einbett- und 175 Zweibettzimmer. Eine wichtige Rolle bei der Bemessung der Zimmer werden dem Vernehmen nach Verhandlungen mit dem Spitzenverband der Privaten Krankenversicherungen im September spielen.

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