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Landesnahverkehrsgesellschaft wechselt Anbieter

Westfalenbahn übernimmt Landesnahverkehrsgesellschaft wechselt Anbieter

Ein Wechsel auf der Schiene steht an: Vom 13. Dezember an übernimmt die Westfalenbahn GmbH die Regional-Express-Züge auf der Strecke Hannover-Minden von der Deutschen Bahn.

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Quelle: pr.

Landkreis (ssr). Ausschlaggebend dafür ist eine entsprechende Auftragsvergabe der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), die diese Bahnstrecke zusammen mit regionalen Nahverkehrsverbänden betreibt. Die Regional-Express-Züge verkehren zwischen Braunschweig und Bielefeld beziehungsweise Rheine. Sie halten im Schaumburger Bereich in Haste, Stadthagen und Bückeburg.
Nach Auskunft von LNVG-Pressesprecher Rainer Peters hat der private Anbieter Westfalenbahn in einer europaweiten Ausschreibung „das beste Preis-Leistungs-Verhältnis“ geboten und deswegen den Zuschlag bekommen. „Wir bekommen bessere Verkehrsleistungen für weniger Steuergeld“, ergänzte LNVG-Geschäftsführer Hans-Joachim Menn.
Nach Angaben von Peters wird das Fahrtenangebot der Regional-Express-Züge weitestgehend unverändert bleiben. Es werde allerdings „an den Wochenendtagen durch ein paar zusätzliche Fahrten am frühen Morgen und am späten Abend ergänzt“.
Wie Menn schilderte, setzt die Westfalenbahn auf dieser Strecke Doppelstock-Triebwagen neuester Bauart ein. Die Kapazität steige von bisher 560 auf 626 Plätze an. „Für mehr Informationen der Reisenden sorgen große Info-Bildschirme im Wageneingang“, fuhr Menn fort. In den Sommermonaten würden zusätzliche Fahrradabstellplätze bereitgestellt. Zudem können laut Menn Reisende künftig leichter in die neuen Züge ein- und aussteigen. Der Grund: Die Tiefeinstiege der Doppelstockwagen seien besser an die Bahnsteighöhen angepasst.
Die Regional-Express-Züge auf dieser Linie werden nach Auskunft von Peters kostenloses W-LAN anbieten. „Das ist ein Pilotprojekt“, betonte Kopp, „das gibt es bisher in Zügen zwischen Harz und Nordsee noch nicht.“ Man wolle auf dieser Strecke erproben, ob die Technik verlässlich funktioniere und es für den Kunden Nutzen bringe.
Wie der Pressesprecher der Westfalenbahn, Thomas Kopp, mitteilte, schließt die Linie direkt an das bisherige Streckennetz der Privatbahn an. Dieses liegt im nördlichen Westfalen sowie im Emsland. „Es ist reizvoll, unser Verkehrsgebiet in Richtung Osten auszudehnen“, unterstrich Kopp.
Bedauern hingegen bei der Deutschen Bahn. Deren Vertrag mit der LNVG läuft im Dezember aus. Die DB habe sich selbstverständlich an der Neuauschreibung beteiligt, sagte deren Sprecherin Sabine Brunkhorst: „Wir haben ein aus unserer Sicht gutes Angebot abgegeben, sind aber leider nicht zum Zuge gekommen.“ Zu Entlassungen von Mitarbeitern werde es aufgrund dieser Entscheidung nicht kommen, versicherte die DB-Sprecherin.

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