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Landkreis fördert Bürgerbusse

Landkreis Landkreis fördert Bürgerbusse

Der Landkreis hat sich die Förderung der Bürgerbusse auf die Fahnen geschrieben. Für die entsprechenden Finanzspritzen dienen die sogenannten Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr.

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Quelle: SN

Landkreis. Der Ausschuss für Kreisentwicklung des Kreistags hat in seiner jüngsten Sitzung einmütig empfohlen, etliche Zuschussanträge für Bürgerbusse zu bewilligen. Mit der Zustimmung des Kreisausschusses ist zu rechnen.

 „Wir haben einen grundlegenden Kurswechsel vollzogen“, sagte Ausschussvorsitzender Karsten Becker (SPD). Bis vor einiger Zeit waren die Regionalisierungsmittel vor allem in die Infrastruktur des ÖPNV, etwa in die Aufbesserung von Bushaltestellen, gesteckt worden. „Nunmehr soll das Geld ganz gezielt in Richtung des bedarfsorientierten Nahverkehrs fließen“, bekannte Becker.

Bürgerbus Lindhorst : Die Samtgemeinde Lindhorst beabsichtigt, einen Bürgerbus in der Angebotsform als Linienbus einzuführen. Der Anschaffungspreis beträgt 50180 Euro. Davon übernimmt der Landkreis nach dem Willen der Ausschussmitglieder 25 Prozent, also 18555 Euro.

 Zusätzlich bewilligte der Ausschuss 3540 Euro für die Finanzierung eines Fahrsicherheitstrainings für die künftigen eherenamtlichen Fahrer des Bürgerbusses Nienstädt.

Bürgerbus Nienstädt : Einen Bürgerbus in der Angebotsform eines Bedarfsverkehrs will die Samtgemeinde Nienstädt einführen. Für diese Spielart eines Bürgerbusses gibt es keine Landesförderung. Daher springt der Landkreis ein und bezahlt die gesamten Anschaffungskosten in Höhe von 45000 Euro.

Anrufbus Niedernwöhren : Bei der Anrufzentrale für den Anrufbus Niedernwöhren, die auch für den Bürgerbus Nienstädt tätig ist, hat die Agentur für Arbeit ihre Förderung eingestellt. Hintergrund ist das Auslaufen der Bürgerarbeit. In gewissem Umfang beteiligen sich die beiden Samtgemeinden Niedernwöhren und Nienstädt an den Personalkosten in Höhe von rund 35000 Euro. Die Mitglieder des Ausschusses plädierten dafür, dass der Landkreis in die von der Agentur für Arbeit gerissene Lücke einspringt und jährlich 22520 Euro zahlt – vorausgesetzt es sind ausreichend Regionalisierungsmittel vorhanden. Im Kreishaus gibt es darüber hinaus die Vorstellung, die geplante kreisweite Mobilitätszentrale in Niedernwöhren zu platzieren.

Anrufauto Rodenberg : Das Anrufauto Rodenberg wurde 2007 eingeführt, um die Ortsteile der Samtgemeinde besser an die Grundzentren Lauenau und Rodenberg anzubinden. Bezuschusst werden aber auch Fahren in Richtung Bad Münder und Hameln sowie nach Wunstorf. Abgerechnet wird derzeit das Jahr 2013, für das der Ausschuss eine Förderung in Höhe von 14200 Euro bereitstellte. ssr

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