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Landkreis will sich von Immobilien trennen

Landkreis Landkreis will sich von Immobilien trennen

Der Landkreis Schaumburg will sich auf Sicht von einigen seiner namhafteren Gebäude trennen. Das hat Landrat Jörg Farr auf Anfrage bestätigt.

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Will der Landkreis verkaufen: das Gebäude der Herderschule in Bückeburg

Quelle: rg

Landkreis (ssr). Dabei handelt es sich um die Herderschule in Bückeburg, das ehemalige Kreisaltenzentrum Krainhagen, die beiden Villengebäude der Erziehungsberatungsstelle in Obernkirchen und das so genannte „kleine Gymnasium“ in Bad Nenndorf.

„Die Schülerzahlen gehen drastisch zurück“, nannte Farr die Ursache dafür, dass Schulgebäude frei werden. Hatten einem Schuljahrgang vor 20 Jahren kreisweit noch mehr als 2000 Kinder und Jugendliche angehört, werden es in ein paar Jahren nur noch etwa 1200 sein. In „Schulbedarfsplanungen“ werde auch regelmäßig die Gebäudeausstattung optimiert.

Zur Situation in Bückeburg: Bislang waren der fünfte und der sechste Jahrgang des Gymnasiums Adolfinum, gleichsam die frühere Orientierungsstufe, im Gebäude der Herderschule untergebracht. Diese kehren jetzt zum Adolfinum in einen just neu errichteten Anbau zurück. „Das ist für das Gymnasium natürlich eine viel angenehmere Situation“, sagte Farr. Für die am 1. August entstehende Oberschule, also die geplante Zusammenführung aus Real- und Hauptschule, sei im Gebäude der jetzigen Graf-Wilhelm-Hauptschule „genau passend“ Platz. Insofern sei das Gebäude der Herderschule dann „Überhang“, wie Farr formulierte.

Also will der Landkreis das Gebäude verkaufen. Das soll in enger Kooperation mit der Stadt Bückeburg passieren, welche die Planungshoheit hat, wie Kreispressesprecher Klaus Heimann erläuterte. „Der Bau liegt an einem attraktiven Standort, das ist städtebaulich schon interessant“, so Farr.

Ein ähnlicher Vorgang ist ab 2014 für Bad Nenndorf geplant. Auch dort wird eine Außenstelle in einen Anbau des dortigen Gymnasiums intergriert. Das Gebäude des jetzigen so genannten „kleinen Gymnasiums“ soll ebenfalls verkauft werden.

Leerstehend ist seit vergangenem Herbst das frühere Kreisaltenzentrum Krainhagen. Die Nachfrage nach Plätzen dort war immer geringer geworden, so dass der Landkreis seine Senioreneinrichtungen in Stadthagen und Helpsen konzentriert hat. Für den Bau in Krainhagen „gibt es schon Kaufinteressenten“, teilte Farr mit.

Die in zwei historischen Villen untergebrachte Erziehungsberatungsstelle in Obernkirchen zieht noch im Laufe des Jahres 2012 in die benachbarte IGS Ochsenbruch um, wo genügend Platz für diese Einrichtung ist. „Es war kostengünstiger, die IGS umzubauen, als die beidemn Villen zu sabnieren“, erläuterte der Landrat. Auch die beiden hübschen alten Villen sollen verkauft werden.

Neben dem Effekt der bedarfsgerechten Konzentration von Einrichtungen des Landkreises bringt die Trennung von alten Gebäude vor allem eine Kostenreduzierung im energetischen Bereich, fügte Heimann hinzu.

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