Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 4 ° Regen

Navigation:
„Lesen ist wie Kino im Kopf“

Landkreis / Vorlesetag „Lesen ist wie Kino im Kopf“

Der bundesweite Vorlesetag geht auf eine Initiative der Stiftung Lesen zurück. Diese Stiftung hat sich die Aufgabe gestellt, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern die Lust am Lesen zu wecken.

Landkreis (mak/tbh). Unter dem Motto: „Lesen ist wie Kino im Kopf“ hat die Bürgerstiftung Schaumburg das Projekt „Leselust Schaumburg“ ins Leben gerufen“. Zurzeit sind nach Angaben von Koordinatorin Janine Marquardt etwa 90 ehrenamtliche Lesepaten an der Aktion beteiligt, die es sich zum Ziel gemacht hat, Kindern Spaß am Lesen zu vermitteln. Einmal die Woche sind die Paten momentan an 14 Grundschulen und 18 Kindergärten im Landkreis im Einsatz.
Jeweils eine Stunde lang möchten sie dafür sorgen, dass besonders auch Kinder aus bildungsfernen Familien oder Haushalten wo beide Eltern berufstätig sind, in die Welt des Lesens eingeführt werden. Die ehrenamtlichen Vorleser versuchen über ihre Arbeit, bei dem Nachwuchs die Neugier auf spannende Geschichten zu schüren und die Fantasie anzuregen. Sie zeigen, wie die Kinder über das Lesen tolle eigene Welten kreieren können, um so zum selbstständigen Lesen zu motivieren.
Bei einer Befragung von Paten, Eltern und Erzieher konnten die positiven Effekte des Anfang 2011 begonnenen Projekts herausgestellt werden. Diese Art der Leseförderung hat der Umfrage zufolge dazu beigetragen, die Lesemotivation sowie die Leseleistung der Schüler zu steigern. Aufgefallen sei auch eine außerordentliche Begeisterung für das Vorlesen, bei den Schülern die Gefallen an dieser Aktion gefunden hätten.
Auch die Mitglieder der Schaumburger Lesebühne möchten mit gutem Beispiel vorangehen und beteiligen sich mit ihren literarischen Werken am Freitag, 16. November, am Vorlesetag. Anette Gräfe, die Initiatorin der Schaumburger Lesebühne, kommt an diesem Tag mit ihren Kolleginnen Sybille Radek und Jessica Sadra in die Schlosskapelle des Schlosses in Bückeburg. Gräfe wird aus ihrem Roman-Debüt „Excalibur - Das Erbe“ vorlesen, welches im vorigen Jahr erschienen ist. Sybille Radek wird selbst verfasste Märchen zum Besten geben und und Lyrikerin Jessica Sadra wird eigene Gedichte vortragen. Die Lesung der Schaumburger Lesebühne beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Zur Schaumburger Lesebühne gehören mittlerweile sechs aktive Autoren, die sich seit Mitte des Jahres jeden vierten Montag im Monat um 19.30 Uhr im Kulturzentrum „Alte Polizei“ treffen. Anette Gräfe betont, dass es bei dem Projekt nicht darum gehe, sich gegenseitig zu kritisieren oder Schreibanleitungen zu geben. Eine Veröffentlichung der eigenen Werke ist keine Bedingung, um an der Schaumburger Lesebühne teilnehmen zu dürfen. Wichtig sei nach Angaben von Gräfe nur, dass die Texte selbst verfasst sind. Das nächste Autorentreffen der Gruppe ist für Montag, 26. November, geplant.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg