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Liberale sehen sich im Aufwind

FDP-Sommerfest Liberale sehen sich im Aufwind

Politische Prominenz hat Vorsitzender Heiner Werner beim Sommerfest des FDP-Bezirksverbands Hannover-Hildesheim in Bad Nenndorf begrüßt. Zusätzlich zu Landrat Jörg Farr und Bad Nenndorfs Bürgermeisterin Gudrun Olk war unter anderem der Landesvorsitzende, Stefan Birkner, ins Schlösschen gekommen.

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FDP-Landesvorsitzender Stefan Birkner spricht im Bad Nenndorfer Schlösschen, Heiner Werner (von links), Petra Schülke, Heiner Schülke und Lothar Biege hören zu.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Werner sah die Liberalen nach den jüngsten Erfolgen und angesichts der Querelen in der AFD im Aufwind. Mit etwas Abstand zur Landtagswahl 2013 sei in der Partei die Erkenntnis gereift, dass die eigene Politik nicht ganz verkehrt gewesen sein kann. Werner beschrieb solide Finanzen und die Stärkung des Individuums als Kernpunkte liberaler Politik.
Farr sprach über den schwierigen Spagat zwischen Rohstoffförderung und Bewahrung des Landschaftsbilds. Wie viel Kies- und Sandsteinabbau müsse eine Region wie das Schaumburger Land zum Allgemeinwohl beitragen?, laute die entscheidende Frage. Denn auf der anderen Seite schöpfe Schaumburg aus der vielfältigen Landschaft und den historischen Gebäuden sein touristisches Potenzial.
750.000 Übernachtungen pro Jahr zählen die Tourismusexperten im Landkreis, so Farr. FDP-Bezirks-Chef Werner wünschte sich engere Kooperationen zwischen Nienburg und Schaumburg. Zu den Belastungen des ländlichen Raums zählte der Rintelner Stefan Meyer die zunehmende Zahl an Windrädern. Auch die Landeshauptstadt möge doch bitte über Windräder am Maschsee diskutieren, lautete Meyers bewusst provokante Aufforderung.
Landesvorsitzender Birkner blickte auf Bund und Land. Es fehle eine liberale Stimme, die die Persönlichkeitsrechte stärke, sagte Birkner mit Blick auf das Thema Vorratsdatenspeicherung. Farrs Aussage, der Mittelstand sei Schaumburgs Rückgrat, nahm Birkner ebenfalls für die FDP ein, denn diese habe die Stärkung des Mittelstands auf ihre Fahnen geschrieben.
In einer launigen Rede unterrichtete Olk die Gäste über die Besonderheiten Bad Nenndorfs. Und sie lud die Politiker ein, länger zu bleiben - schließlich vermiete die Kur- und Tourismusgesellschaft im Schlösschen zwei Doppelzimmer und eine Suite. Außerdem wies sie auf das Parkfestival Ende August hin. Werner nahm an: Bei so charmanter Einladung könne man nicht nein sagen. gus

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