Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Lieber etwas machen statt meckern

Fünftes Mentoring-Programm ist gestartet Lieber etwas machen statt meckern

Im kommenden Jahr steht die nächste Kommunalwahl an. Wer sich als Frau im eigenen Ort politisch engagieren, vielleicht sogar für einen Rat kandidieren möchte, kann sich darauf vorbereiten.

Voriger Artikel
Südlink: Farr kritisiert scharf „Schnelligkeit vor Sorgfalt“
Nächster Artikel
Polizei ermittelt gegen vier Schrottsammler

Michael Urbach (vorn rechts) und Petra-Johanna Regner simulieren vor Mentoren und Mentees ein Gespräch.

Quelle: sk

Landkreis. Unter dem Stichwort „Politik braucht Frauen“ ist am Freitag im Kreishaus das fünfte Niedersächsische Mentoring-Programm gestartet.

„Soll ich etwa Klinken putzen?“ „Netzwerken heißt das!“ Michael Urbach und Petra-Johanna von der hannoverschen Unternehmensberatung Rubicon simulierten vor 100 Gästen ein Gespräch zwischen Mentor und „Auszubildender“, dem Mentee.

Im realen einjährigen Mentoringprogramm wird jedem Mentor, sprich einem erfahrenen Politiker aus hiesigen Gremien – jahrzehntelang sind zum Beispiel Horst Sassenberg (CDU), Helma Hartmann-Grolm (SPD) und Eckhard Ilsemann (SPD) dabei - ein Mentee zugeordnet. In vielen Fällen hat sich ein „Tandem“ auch schon selbständig gefunden.

Dies ist bei Katrin Weigert (39) aus Rodenberg der Fall, die mit Bürgermeisterin Christel Oberheide ein Gespann bildet. Weigert drängt es aus ihrer Lebenssituation heraus dazu, für ihren Ort aktiv zu werden. Die Ehefrau, Mutter und Erwerbstätige will für die Kinderbetreuung etwas erreichen. Ihr Ehemann, selbst im Sportverein ehrenamtlich unterwegs, sehe das Vorhaben zwar noch mit Distanz, aber Katrin Weigert steht auf dem Standpunkt: „Bevor ich mecker, möchte ich was machen.“

Ähnlich motiviert sind am Freitag 50 Frauen und etwa soviele Mentoren aus den Landkreisen Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden und Hildesheim zu einer ersten Rahmenveranstaltung im Mentoring-Jahr zusammengekommen. Die Teilnehmer bilden nach Hannover die zweitgrößte Mentoring-Gruppe in Niedersachsen. Darauf ist die Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises Schaumburg, Undine Rosenwald-Metz, stolz. Als Kopfstelle hat der Landkreis die Veranstaltung am Freitag organisiert. sk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg