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Lob für die Landschaften

Landkreis Lob für die Landschaften

Auf Schaumburger Boden hat der Präsident des niedersächsischen Landtags, Bernd Busemann, eine Reise begonnen. Nach einem ersten Besuch bei der „Schaumburger Landschaft“ will er alle gleichartigen Verbände im Land besuchen. Er sieht sie als wichtiges Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft an: „Sie sind offen für Tradition und Innovation“, betonte er.

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Klaus-Henning Lemme (von links) und Jörg Farr hören es gern: Landtagspräsident Bernd Busemann erweist sich als Förderer der Landschaften und Kenner der hiesigen Historie.

Quelle: nah

Landkreis. Busemann war am Sonnabendnachmittag im Stadthäger Mausoleum zu Gast, um am Abend im Hülseder Wasserschloss den diesjährigen Tag des offenen Denkmals zu eröffnen. Sein Grußwort verband er mit einer Grundsatzerklärung zum Verhältnis zwischen Land und Landschaften. Letztere seien „ein Pfund, mit dem Niedersachsen wuchern kann“.

 Der Gast zeigte sich wohlinformiert: Im Gegensatz zu den historisch gewachsenen Verbänden wie im alten Land Hannover sei die „Schaumburger Landschaft“ eine Neugründung, die letztlich aus drei Anteilen bestehe: Neben dem lippischen und hessischen Einfluss nannte er speziell das Amt Lauenau, das lange unter dem Einfluss der Welfen stand.

 Mit einem Dank erinnerte sich Busemann an die kürzlich erfolgte Modenschau mit Schaumburger Trachten im hannoverschen Leineschloss, die das Miteinander von Vergangenem und Modernem demonstriert habe. Den Tag des offenen Denkmals würdigte er als „großartige Gelegenheit, Geschichte und Kultur kennen zu lernen“.

 Hausherr Hans-Wilhelm von Bronsart hatte dem Gast zuvor das aus dem 16. Jahrhundert stammende Anwesen in Hülsede erläutert, das Busemann augenzwinkernd als Beispiel für „das sturmfeste, erdverwachsene Niedersachsen“ bezeichnete. Dagegen sei das Mausoleum in Stadthagen ein „weltbedeutendes Zeugnis höchster künstlerischer Vollendung“.

 Zum Auftakt hatte Landschafts-Vorsitzender Klaus-Henning Lemme das Land „als wichtigen Sponsor“ seines Verbandes gelobt und eine stets „konfliktfreie“ Zusammenarbeit erklärt. Landrat Jörg Farr verwies auf – neben EU- und Landesprojekten – kreiseigene Unterstützung von erhaltenswerten Baudenkmalen.

 Geschäftsführer Sigmund Graf Adelmann erinnerte an den Start der hiesigen Denkmal-Tage vor jetzt 21 Jahren: „Damals haben wir noch gezittert, was daraus wird.“ Heute sei die jährliche Vorstellung von Objekten einer Schaumburger Teilregion ein Erfolgsrezept. nah

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